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LG-Trainer setzt bei der Landesmeisterschaft auf seine Sprinter / Fünf Starts von Patrick Scherfose

Scharfs Ziel: Vier schnelle Männer im Finale

Leichtathletik (mha). Die ersten Titel des Jahres werden am Sonnabend im hannoverschen Sportleistungszentrum am Maschsee bei der zweitägigen Landesmeisterschaft der Männer, Frauen und U 18-Jugend vergeben. Um die Sprintkrone wollen die schnellen Männer der LG Weserbergland kämpfen.

veröffentlicht am 18.01.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 18:21 Uhr

„Drei von uns im Finale muss noch nicht alles sein“, sagt Coach Werner Scharf. Er glaubt, dass mit Kai Ingwersen, Etienne Diatta, Toni Pscherer und auch Neuzugang Stephan Loschan vier seiner Männer den 60-Meter-Endlauf erreichen und somit die Hälfte des Final-Feldes stellen. Bei dieser Breite steht natürlich auch der Sieg mit der 4 x 200-Meter-Staffel auf der Wunschliste. Dass aber im Staffelrennen immer viel passieren kann, weiß Scharf aus leidvoller Erfahrung. „Gerade auf der 4 x 200-Meter-Strecke in der Halle sind die Wechsel sehr gefährlich“, meint der Coach. Überlaufen der Wechselmarke oder das Fallen des Stabes sind die Hauptgefahren.

Nur eine Generalprobe ist die Meisterschaft für Patrick Scherfose. Er ist über 60 Meter, 60 Meter Hürden, im Kugelstoß sowie im Weit- und Stabhochsprung gleich fünfmal im Einsatz. Erst eine Woche später steigt für ihn der Hallen-Höhepunkt bei der Siebenkampf-DM in Frankfurt. Den Favoriten bei den Männern steht der Frust bei den Frauen gegenüber. Der Fuß von Diana Dienel, die zweiwöchige Grippe bei Alexandra Kronfeldt und die Fußbeschwerden bei Julia Röttinger haben den LGW-Kader dezimiert. „Ich wollte zwei Staffeln starten lassen. Daraus wird nun nichts mehr“, sagt Scharf. Auch in den Einzelrennen sind die Hoffnungen kleiner geworden.

Doch Nina Giebel über 60 Meter sowie Isabell Garling und Isabell Hartmann über 200 Meter sieht Scharf weit vorn. In den Jugend-Wettbewerben geht LGW-Coach Uwe Beerberg mit den üblichen Favoriten an den Start – auch wenn sich die der Schülerinnen-Klasse entwachsenen jungen Damen nun bei der Jugend gegen Rivalinnen aus zwei Jahrgängen durchsetzen müssen. Mara Zielonka im Hochsprung, Laura Janosch im Hürdensprint und Maja Trivuncic über 60 Meter sind die Aushängeschilder. Laura Roesner plant nach langer Pause im Dreisprung ihr Comeback. Und gemeinsam soll der Nachwuchs auch in der 4 x 200-Meter-Staffel stark und erfolgreich sein.



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