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Kreistitel der Dressur geht nach Hameln / Iris Scheminowski und Niels von Hirschheydt gewinnen S-Prüfungen

Schärpen für Kappes und Widera

Hameln. Zwar mussten sie beim hochkarätig besetzten Hamelner Reitturnier keine schwere S-Prüfung absolvieren, sondern konnten sich voll auf die L-Kategorie konzentrieren – aber dennoch waren die neuen Kreismeister im Springen und in der Dressur mächtig stolz auf ihren Erfolg.

veröffentlicht am 01.09.2013 um 20:23 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 14:21 Uhr

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Und wie fast in jedem Jahr lagen auch diesmal zwei Amazonen vorn, was bei der spärlichen männlichen Konkurrenz (Springreiter Friedrich Borchers war übrigens „Hahn im Korb“) auch kein Wunder war.

In der Dressur setzte sich Sabine Kappes (RV Hameln) durch. Die 17-Jährige, Dritte der Bezirksmeisterschaften, gewann auf „Follow Me 36“, einem elf Jahre alten westfälischen Rappen, beide Prüfungen. Sie kam auf 47 Punkte und verwies Kerstin Trester-Betka (43 Punkte) auf „Rosalie 178“ und Karola Suter (39 Punkte) auf „Leonie R“ aus Bisperode auf die Plätze zwei und drei.

Beim Springen – hier waren nur sechs Teilnehmerinnen am Start – ging es wesentlich enger zu. Zum Schluss hatte Jessica Widera (RV Nienstedt) auf ihrer zehnjährigen Stute „Cosima 209“ mit 43 Punkten die Nase vorn. Hauchdünn vor ihrer Vereinskameradin Luisa Marie Wolf auf „Triumph 16“ , die einen Zähler weniger auf ihrem Konto hatte. Platz drei sicherte sich Helen Siekmann (RV Hameln) auf „Stella 646“. Der Kreisvorsitzende Rudolf Dreischer und Sportwartin Sabine Faßhauer überreichten die begehrten Siegerschärpen und die Medaillen, bevor es auf die Siegerrunde ging.

Höhepunkte der Turniertage, und von den Zuschauern mit Spannung verfolgt, waren die beiden S-Springprüfungen. Bereits zum Auftakt gab es bei der Dressur nach Musik viel Beifall für „Abonnementssiegerin“ Iris Scheminowski (RV Linderte). Auf ihrem Pferd „Wettiner“ wiederholte sie ihre Erfolge aus den vergangenen Jahren und distanzierte Marc Sonnabend (Hofgeismar) und seine „Liebe Lisa“ um mehr als 50 Punkte.

Das nach dem beliebten „Kutschenrennen“ angesetzte S-Springen sah 28 Teilnehmer am Start, darunter auch Julia Leinemann aus Grohnde, die allerdings seit kurzem für einen Verein vom Niederrhein startet. Allein Niels von Hirschheydt (RV Hardenberg) blieb auf „Rosalie“ in beiden Durchgängen fehlerfrei und sicherte sich das Sieger-Preisgeld.rhs



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