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17-jährige Mehrkämpferin überzeugt / Rothmann überraschend Achter

Sahnestart reicht – Brodersen bejubelt DM-Titel in Potsdam

Leichtathletik (mha). Der Jubel war riesig. Bei der deutschen Mehrkampf-Meisterschaft in Potsdam hatte Deborah Brodersen auch allen Grund dazu. Im Siebenkampf der B-Jugend holte sich die Athletin der LG Weserbergland mit 5328 Punkten die Meisterschaft - drei Jahre nach ihrem ersten Mehrkampftitel bei den W 14-Schülerinnen.

veröffentlicht am 29.08.2010 um 16:27 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 10:21 Uhr

„Debbi hat schon in den ersten drei Teilen, ihren Sahne-Disziplinen, den Grundstein gelegt“, sagte ihre Landestrainerin Beatrice Mau-Repnak. 14,29 Sekunden über 100 Meter Hürden, 1,72 Meter im Hochsprung und 12,17 Meter mit der Kugel sorgten für 159 Punkte Vorsprung vor der Kielerin Beth Hanne und mehr als 200 Zähler vor der Hauptkonkurrentin Esther Oefner. Auch die 100 Meter zum Ende des ersten Tages in 12,52 Sekunden änderten nichts an den Verhältnissen. „Danach musste sie nur aufpassen, dass sie sich keine bösen Schnitzer leistete“, so die Trainerin. Nach dem ersten Weitsprung-Versuch – einem Sicherheitssprung auf 5,47 Meter – versuchte Brodersen zwar noch mehr, scheiterte aber. Auch der 33,79-Meter-Speerwurf ließ den Vorsprung auf Oefner nur auf 168 Punkte schmelzen. Mit 2:26,02 Minuten über 800 m machte sie dann den Triumph im Regen von Potsdam vor Oefner (5211) perfekt.

Überraschender Achter mit 6682 Punkten wurde Steffen Rothmann (LGW) im Zehnkampf der A-Jugend. Er konnte besonders im Stabhoch- sowie Weitsprung überzeugen. Rothmann durfte nach verpasster Qualifikation nur mit einer Sondergenehmigung starten. „Doch die hat er gerechtfertigt“, so Mau-Repnak. Ihr zweiter Schützling, Patrik Scherfose, stand dagegen neben sich. In neun Disziplinen hatte er 6271 Punkte gesammelt. Doch zum 1500-Meter-Lauf wollte er nicht mehr antreten. „Mit seiner Zeit von Bernhausen wäre er noch Sechster geworden. Doch aus für mich nicht nachvollziehbaren Gründen hat er verzichtet. Er meinte, dass der Wettkampf überhaupt nicht rund lief“, meinte Mau-Repnak etwas säuerlich.

Komm in meine Arme: Deborah Brodersen feiert ihren Titel mit Trainerin Beatrice Mau-Repnak.

Foto: Görlitz



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