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Hamelner Achter nur Neunter in Münster / Überraschendes Comeback von Nora Wessel als Steuerfrau

RV Weser hakt Bundesliga-Aufstieg ab

Münster. Den Aufstieg in die erste Ruder-Bundesliga kann sich der Zweitliga-Achter des RV Weser wohl schon nach drei von insgesamt fünf Renntagen abschminken. Nach dem Super-Saisonstart in Frankfurt, wo das Team um Kapitän ChristopherWinnefeld Zweiter wurde, folgte nach dem enttäuschenden neunten Platz in Hannover der nächste Dämpfer, denn auch auf dem Aasee in Münster wurde der „Sparkasse Weserbergland“-Achter nur Neunter. Und das, obwohl mit Steuerfrau Nora Wessel eine ehemalige U23-Weltmeisterin mit im Boot saß. Nora Wessel, die in Hannover wohnt und studiert, feierte ein überraschendes Comeback für den RV Weser, „weil mit Mareike Adomat und Merle Wessel unsere beiden Steuerfrauen am Samstag nicht dabei sein konnten“, so Winnefeld. „Wir sind sehr froh, dass Nora uns aushilft, wenn Not am Mann ist.“ Doch auch mit der ehemaligen U23-Weltmeisterin, die aufgrund ihres Studiums etwas kürzergetreten ist, lief es in Münster nicht nach Wunsch. „Insbesondere die ersten Rennen liefen nicht so nach unserem Geschmack“, so Winnefeld. Durch den achten Platz im Zeitfahren erwischten der RV Weser mit den Achtern aus Wurzen und Salzland im Achtelfinale zwei schwere Gegner, „die besser waren als wir“, so Winnefeld. Nach 56,95 Sekunden fuhren die Hamelner als Dritter durchs Ziel. Anschließend ging es nur noch um Schadensbegrenzung, denn eine Platzierung unter den Top 8 hatte sich damit erledigt. Nach dem zweiten Platz im 3. Viertelfinale hinter Hannover II „lief es dann wesentlich besser für uns“. Denn sowohl das 7. Halbfinale gegen Hamburg II als auch das 5. Finale gegen Hannover II und Berlin II konnten die Hamelner gewinnen und sich damit wenigstens noch den neunten Platz sichern. „Das Niveau der zweiten Liga ist höher als im Vorjahr. Gerade die beiden neuen Achter aus Wurzen und Bremen sind sehr stark“, sagt Winnefeld, der den angepeilten Aufstieg in die Bundesliga bereits abgehakt hat. „Ich glaube, das schaffen wir nicht mehr. Für uns geht es an den nächsten beiden Renntagen in Leipzig und Hamburg darum, uns kontinuierlich zu verbessern und ein paar Plätze gutzumachen. Am Ende werden wir sehen, welche Platzierung dabei herauskommt.“

veröffentlicht am 19.07.2015 um 14:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:27 Uhr

aro

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