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Premiere: RW Weser richtet Ergo-Cup aus / Wiedersehen mit Ex-Olympiateilnehmer Michael Ruhe

Rudern im Trockenen

HAMELN. Was machen die Ruderer im Winter? Sie trainieren, denn in den kalten Wintermonaten wird der Grundstein für eine erfolgreiche Sommer-Saison gelegt. Nach der Sprint-DM Mitte Oktober gönnte Cheftrainer Sebastian Stolte den Ruderern des RV Weser nur eine kurze Pause.

veröffentlicht am 16.11.2017 um 15:41 Uhr

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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite
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Nach der Saison ist vor der Saison. Und so ging bei den Hamelnern die Vorbereitung schon Ende Oktober wieder los. Stolte hat mit seinem Trainerteam für die fast 35 Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen im Alter von elf bis 21 Jahren die Trainingspläne ausgetüftelt. Weil die Weser in der kalten Jahreszeit oft Hochwasser hat, wird überwiegend im Trockenen in der Halle und im Kraftraum trainiert. Nur samstags sieht man die Boote auf der Weser, sofern es die Bedingungen zulassen. Wenn es draußen stürmt, regnet oder schneit, wird in der Halle auf Ergometern gerudert – auch „Indoor-Rowing“ genannt.

Die Ergo-Tests über 1500 bzw. 2000 Meter und die Ergebnisse des Langstreckentests des Landesruderverbandes Niedersachsen, der vor wenigen Tagen auf dem Hildesheimer Kanal absolviert wurde, waren für die Hamelner Ruderer eine erste Standortbestimmung. Zehn A- und B-Junioren/-innen mussten in Hildesheim jeweils 6000 Meter im Einer ran. Schnellster Hamelner war – trotz leichter Erkältung – erneut Yassin Legien in 27:00,8 Minuten, der damit den dritten Platz bei den leichten A-Junioren errang. Zweitschnellster Hamelner und Dritter bei den schweren A-Junioren wurde Ben Schaper mit einer Zeit von 27:36,3 Minuten. Auch die anderen acht Sportler konnten gegen die niedersächsische Konkurrenz gute Platzierungen einfahren.

Der nächste Leistungsvergleich folgt laut Pressesprecherin Anne Gerlauch am Samstag auf dem Ruder-Ergometer: „Dieses Mal nicht – wie beim Ergo-Test – hinter verschlossenen Türen im Bootshaus, sondern beim 1. Hamelner Ergo-Cup in der Sporthalle der Hermannschule in Hameln.“ Los geht es um 10 Uhr mit den Kindern. Am Ende des Wettkampftages gibt es gegen 14 Uhr ein Achter-Rennen, das als Staffel ausgefahren wird. „Bei den Staffelrennen werden sich alle 250 Meter die Ruderer auf dem Ergometer ablösen, sodass bei den Wechseln auch die beste und schnellste Technik eine entscheidende Rolle spielt“, so Gerlach. Dieser Herausforderung stellen sich auch einige Ruderer des Hamelner Zweitliga-Achters, die sich mit Konkurrenten aus Hann. Münden, Rinteln und Stolzenau messen. Ein Wiedersehen gibt es mit einem ehemaligen Weltklasse-Ruderer des RV Weser: Michael Ruhe, ehemaliger Schlagmann des Deutschlandachters und Olympiateilnehmer 2004, tritt im Männer-Rennen über die 500 Meter an. aro

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