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In London ging gar nichts – nun startet der Achter in Berlin / Hölscher in Topform

Ruder-Ladies wagen den zweiten Versuch

Hameln/Berlin. Der Frauenachter des RV Weser Hameln wollte eigentlich schon im März beim „Veteran's Head“ in London an den Start gehen. Doch das Wetter machte den Ruder-Ladies damals einen dicken Strich durch die Rechnung. Jetzt wagen die Damen den zweiten Versuch über die sieben Kilometer Distanz. Und zwar am Samstag bei der 84. Auflage „Quer durch Berlin“. Dort auf der Spree wollen sich Anne Gerlach, Annette Meyer, Anne-Katrin Menke, Elke Adam, Antje Ceyssens, Christine Steding, Kerstin Wollenweber, Heike Lühring und Steuerfrau Andrea Preising-Dennis mächtig in die Riemen legen. Schließlich soll am Ende eine gute Platzierung herausspringen. So wie beim Leine-Head in Hannover-Linden. Dort startete ein Teil des Teams im Mixed Achter mit den Männern und gewann.

veröffentlicht am 03.10.2013 um 17:41 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 13:48 Uhr

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Eine gelungene Generalprobe, die für Selbstbewusstsein sorgt. Inspiriert durch die Frauenmannschaft haben auch zwei Männermannschaften in Berlin gemeldet. So wird der RV Weser nun auf der traditionellen Langstreckenregatta erstmalig mit drei Flaggschiffen vertreten sein. Jetzt muss am Samstag nur noch das Wetter mitspielen. Der letzte Test über die 500 Meter-Kurzstrecke bei der Klüt-Regatta sollte die Damen-Crew zuversichtlich machen.

Die mittlerweile 51. Auflage, ging gestern bei idealem Wetter über die Bühne und wurde nur kurzfristig durch kreuzende Ausflugsschiffe etwas gestört. Sowohl der Rudernachwuchs als auch gestandene Regattacracks waren im Einer, Zweier, Vierer und Achter am Start.

31 Rennen erlebten die zahlreichen Zuschauer auf der 500 Meter-Strecke. Sie sahen dabei souveräne Siege, aber auch packende Bord-an-Bord-Kämpfe. Fachmännisch begleitet wurde die Klüt-Regatta von Kommentator Bernd Kerkhoff, einst Weltmeister im deutschen Leichtgewichts-Achter.

Auf nach Berlin: Der Frauen-Achter des RV Weser Hameln will sich am Samstag auf der Spree mächtig in die Riemen legen. pr

Seine großes Talent unterstrich vor allem der 15-jährige Niklas Hölscher. Der Vikilu-Schüler, der vor zwei Jahren aus Bodenwerder zum RV Weser gewechselt ist, überzeugte einmal mehr durch Siege im Einer, Vierer und Achter.

,,Er ist gut für die Deutschen Sprint-Meisterschaften der Jugend am übernächsten Wochenende in Münster gerüstet“, stellte sein Trainer Jan Jedamski zufrieden fest. Dort schickt der RV Weser jeweils einen Vierer und Achter ins Rennen - mit Niklas als Schlagmann im Vierer. „Er besitzt nicht nur ein großes Kämpferherz, sondern auch einen langen sauberen Schlag“, schwärmt der Trainer von seinem Paradepferd. Über die Fitness seines Schützlings braucht sich Jedamski jedenfalls keine Sorgen machen. „An manchen Tag kommt er sogar mit dem Fahrrad aus seinem Wohnort Kreipke zum Training“, lobt der Coach.ro/rhs

Erfolgreich bei der Klüt-Regatta: Niklas Hölscher vom RV Weser.rhs



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