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Die Mädchen und Männer der LGW holen den Landestitel

Rohmann zeigt Kampfgeist: Hürdensieg trotz Risswunde

Leichtathletik (mha). Auf diese Mannschaften waren die Trainer stolz. Und das zu recht. Denn sowohl die Männer als auch die A-Schülerinnen der LG Weserbergland holten sich zum Ende der Saison bei der Landes-Mannschaftsmeisterschaft in Verden die begehten Titel.

veröffentlicht am 27.09.2011 um 14:29 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 04:21 Uhr

11 343 Punkte sammelten die Männer und lagen deutlich vor der LG Göttingen (10 622). „Wir haben auch unseren alten Bezirksrekord aus dem Jahr 2005 um mehr als 500 Zähler verbessert“, staunte Trainer Werner Scharf. Dabei fehlten ihm mit Johannes Grossner, Sebastian Stöckl und Sven Lange drei starke Athleten. „Doch wir waren wirklich überall gleichmäßig gut besetzt und hatten keine schwache Disziplin. Auch der Zusammenhalt im Team war spitzenmäßig“, lobte Scharf. So zeigte besonders Etienne Diatta viel Einsatz. Nach 100 Metern in 11,13 Sekunden trat er auch über die ungewohnten 800 Meter an. „Die erste Runde ist er zu schnell angegangen und dann eingebrochen“, meinte der Trainer.

2:01,56 Minuten brachten dennoch viele Punkte und nur eine halbe Stunde später hatte Diatta wieder genügend Kraft für eine 400-Meter-Runde in 51,33 Sekunden. „Das verdient meine Hochachtung“, so Scharf, der auch Patrik Scherfose heraushob. 1,92 Meter überquerte der Zehnkämpfer im Hochsprung und scheiterte nur knapp an der neuen persönlichen Besthöhe von 1,96 Metern.

Die A-Schülerinnen gewannen mit 8 109 Punkten deutlich vor der StG Lingen-Osterbrock (7 985), auch wenn es zu Beginn und am Ende Zittermomente gab. Beim Warmmachen hatte sich Josephine Rohmann eine zehn Zentimeter lange Risswunde zugezogen. Dennoch ging sie über 80 Meter Hürden an den Start, steuerte mit 12,13 Sekunden sowie 587 Punkten das beste Ergebnis bei und flog später noch auf 4,90 Meter im Weitsprung.

Die Goldmannschaften der LG Weserbergland. Foto: pr

Maja Trivuncic über 100 Meter (12,87), Mara Zielonka, die im Hochsprung mit 1,60 Metern ihre persönliche Bestleistung einstellte, und der 47-Meter-Wurf von Laura Janosch, der weiteste aller Athletinnen, waren neben der 800-Meter-Zeit (2:26,68) von Laura Rösner die weiteren Topergebnisse. Nur bei der abschließenden Staffel geriet der Sieg wieder in Gefahr. Trivuncic und Janosch verpatzten ihren Wechsel, das Team wurde disqualifiziert. Da jedoch das zweite Quartett in 55,84 Sekunden durchkam, konnten sich die LGW-Schülerinnen zum Ende der Saison nochmals zum Siegerjubel in den Armen liegen.



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