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Doch erst einmal ist der RRV Hameln als Ausrichter mit der Landesmeisterschaft im Zeitfahren zufrieden

„Rennen der Asse“ wäre ein Traum

Bei RRV „Weser-Zugvogel“ erinnert man sich immer wieder mal gern an die große Ära des Hamelner Radsports zurück. „Nochmal ein Rennen der Asse in die Stadt zu holen, das wäre ein Traum“, sagt Bernd Soyke, der zu Beginn dieses Jahres von Konrad Stresing, der 20 Jahren die Geschicke des Radsportvereins leitete, die Aufgaben des Vorsitzenden übernommen hat.

veröffentlicht am 28.03.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:22 Uhr

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Klaus Frye

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Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite

1997 erfolgte der Startschuss für die 24. und letzte Auflage des Klassikers, bei dessen Glanzzeit nicht nur bis zu 20000 Zuschauer entlang der Strecke in Hamelns Innenstadt mitfieberten, sondern auch internationale Stars wie Dietrich Thurau oder Erik Zabel die Fans begeisterten. „Doch so ein großes Rennen kostet auch ganz viel Geld“, weiß David Azizi, der gemeinsam mit Bernd Soyke und Thomas Engelbrecht das neue Führungstrio bei „Weser-Zugvogel“ bildet. Und das große Geld hat der Verein nicht. Aber immerhin bringt sich der RRV Hameln in diesem Jahr mit einer weitaus kleineren, aber durchaus attraktiven Radveranstaltung ins Gespräch. Am 4. Mai kommen Niedersachsens Zeitfahrspezialisten an die Weser, um hier die neuen Landesmeister im Kampf gegen die Uhr zu ermitteln. Für den Verein, der nur knapp 80 Mitglieder zählt, fast schon eine organisatorische und logistische „Ochsentour“, denn solch eine Meisterschaft erfordert jede Menge Arbeit.

Am ersten Wochenende im Mai fällt der Startschuss an der Klütstraße. Eine zehn Kilometer lange Distanz, die ein- oder zweimal gefahren werden muss, haben die Amateure – von der Eliteklasse bis zu Schülern und Junioren – entlang der Weser zu bewältigen. Die Verantwortlichen des RRV „Weser-Zugvogel“ rechnen mit einem großen Teilnehmerfeld. „Einzelzeitfahren stehen auch bei Triathleten hoch im Kurs“, nannte Soyke, der ebenfalls kräftig in die Pedale treten wird, als Grund dafür. Ein großes Fahrerfeld plant er auch beim Jedermann- und Hobbyrennen ein. „Gerade bei den Hobbyfahrern liegen wir mit dieser Veranstaltung absolut im Trend“, ist sich RRV-Pressesprecher Malte Warnecke sicher.

Der will den Heimvorteil bei den Landestitelkämpfen übrigens ebenso nutzen wie seine Teamkollegen Tobias Wellmann, Gerrit Uber, David Azizi, Johannes Böcker und Cross-Spezialist Ralf Kropp.

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  • Als Querfeldein-Fahrer ganz stark: der Hamelner Ralf Kropp. pr


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