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Sieg beim Emmerthaler Silvesterlauf / Gabriele Artmann schnellste Frau / Geldpreis für Gimmler

Reckemeiers starker Endspurt

Emmerthal. Es hat genau den Richtigen getroffen. Bei der 38. Auflage des Emmerthaler Silvesterlaufes gewann Wilhelm Gimmler zwar nicht den Lauf, dafür aber die Zufallsauslosung für den 100-Euro-Geldpreis. „Er hat bisher alle 38 Läufe mitgemacht und ist unserer treuster Teilnehmer“, lobte auch Cheforganisator Markus Fronia. Somit hat der 72-jährige Lokalmatador das Startgeld für seine bisherigen Einsätze fast wieder heraus – oder für die kommenden Jahre gesichert.

veröffentlicht am 01.01.2014 um 14:23 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 13:46 Uhr

Der sportliche Sieger im 478-köpfigen Feld des Hauptlaufes war indes auch kein Unbekannter. Nils Reckemeier, Triathlet im Diensten von Hannover 96 und Radfahrer beim RRV Hameln, ging über 6900 Meter an den Start. Auf den zwei Schleifen durch Emmern und Kirchohsen hatte der Hamelner nur einen ernsthaften Gegner. Gemeinsam mit dem Oldenburger Christoph Paetzke hatte er sich schnell abgesetzt und auf der Strecke duelliert. Als es dem Ziel entgegenging, konnte sich Reckemeier im Endspurt einen Vorsprung von sechs Sekunden erarbeiten und gewann in 21:38 Minuten.

Danach kam lange nichts. Erst nach 22:51 Minuten lief Christoph Nowak aus Klein Berkel als Dritter ein, dann kamen mit Macht die weiteren Top-Triathleten des ESV Eintracht. Andreas Mosel konnte in 23:19 Minuten als M-40-Sieger den Angriff der Jugend noch abwehren. Scott Anderson lag vier Sekunden hinter ihm, konnte sich aber mit dem Sieg in der U-18-Klasse trösten.

Bei den Frauen lief die Holzmindenerin Gabriele Artmann (26:18) in einer anderen Liga, dahinter hatte auch Claudia Mosel (ESV) ihre Chance auf den Silberplatz. Doch im Spurt musste sie der 21 Jahre jüngeren Madeleine Meder aus Höxter um eine Sekunde den Vortritt lassen. W-35-Siegerin Mosel wurde in 27:37 Minuten Gesamtdritte und erwies sich zudem als beste ESV-Kämpferinnen vor ihren Kolleginnen Britta Anderson (27:47) und Petra Majewski (28:32).

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Voller Einsatz: Claudia Mosel (li.) und Madeleine Meder. nls

In ungewohnte Rolle durfte sich Lennart Granzow im Jugendlauf versuchen. Der Mehrkämpfer der LG Weserbergland wollte bei seinem Heimatverein TSG Emmerthal dabei sein, lief aber nicht. Stattdessen gab er den Startschuss und schickte so die Nachwuchsrennen auf ihren 2250 Meter langen Weg. Den brachte sein LGW-Kollege Jan Küchler in 8:14 Minuten am schnellsten hinter sich, der Hannoveraner Ferdinand Schwenger (8:19) war ihm aber dicht auf den Fersen. Bei den Mädchen hatten die Lokalmatadorinnen gegen die Jesse-Schwestern aus Lemgo nicht viel auszurichten. Jannika (9:02) und Leonie (9:33) holten sich die ersten beiden Plätze. Danach folgte mit Luisa Hundertmark (9:46) von den TSG-Turnern die erste Einheimische. Doch es war nicht die Letzte. „Aus fast allen Abteilungen vom Tanzen über Turnen, Fuß- und Handball bis zu den Leichtathleten waren sehr viele TSGer dabei“, sagte der Cheforganisator. „Der Lauf mit seinen 646 Finishern in allen vier Rennen von den Bambini bis zum Hauptlauf wurde sehr gut angenommen. Das sind nochmals fast 50 mehr als im Vorjahr. Das macht uns rundum zufrieden“, freute sich Fronia. mha



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