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Hannoveranerin triumphiert bei den Frauen / Jonas Schomburg siegt vor Ex-Hamelner Tobias Meier

Rebekka Eßmüller knackt 60-Minuten-Marke

Kaiserwetter, 760 gemeldete Teilnehmer von Ingolstadt bis Hamburg, Berlin bis Bonn, und ein Junior, der alle in Grund und Boden rannte – das war die 23. Auflage des Hamelner Triathlons. Zwischen Südbad, der Radstrecke Richtung Tündern und dem Lauf mit Ziel im ESV-Stadion sorgten die Ausdauer-Dreikämpfer für einen stimmungsvollen Saisonbeginn.

veröffentlicht am 13.05.2012 um 19:36 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 23:41 Uhr

Am Ende war der Langenhagener Jonas Schomburg aus dem deutschen Junioren-Kader die Nummer eins. Die 500 Meter im Wasser, die 20 Rad-Kilometer auf dem zweimal zu absolvierenden Wendekurs und die fünf Laufkilometer absolvierte er in 51:57 Minuten. Zum Streckenrekord des derzeit in den USA lebenden Profis Maik Twelsieck (Lemgo) von 51:33 Minuten aus dem Jahr 2007 fehlte nicht viel. Aus einem Hamelner Sieg wurde jedoch nichts. Doch zumindest ein Ex-Hamelner kam unter dem Jubel der zahlreichen Fans als Zweiter an. Tobias Meier, der für das Triathlon-Team aus seinem Studienort Köln startet, war auf Heimatbesuch in der Rattenfängerstadt. „Ich habe den Jonas Schomburg noch gesehen, aber schon beim Schwimmen war er um einiges enteilt“, gab Meier zu. An Aufholen war nicht zu denken. Doch mit seinen 53:19 Minuten war auch Meier überaus zufrieden: „Schneller bin ich hier noch nie gewesen.“ Die Sache mit der persönlichen Hameln-Bestzeit machte ihm auch Cordt Grabbe nach. Der Aerzener ist seit Jahren Stammgast in Hameln, doch erstmals startete er nach seinem Vereinswechsel auch für den ESV. Das neue Outfit war wohl ein gutes Omen. „Ich bin schon zehnmal hier gewesen. Aber 55er Zeiten hatte ich bisher noch nie.“ Der 34-Jährige finishte nun in 55:55 Minuten als Siebter. „Ich bin total glücklich, aber auch total fertig“, brachte er im Ziel heraus.

Dass er das Spurtduell mit dem Bonner Martin Schmidt, Bruder von ESV-Regionalliga-Kapitän Stefan Schwarz, um eine Sekunde verlor, störte weniger. Denn gegen die Jugend aus dem eigenen Verein hatte sich Grabbe im indirekten Duell noch durchsetzten können. Richard Getz kam nach 56:18 Minuten als Zehnter ins Ziel, Nils Reckemeier konnte in 56:10 Minuten auch seinem Junioren-Kontrahenten Getz bezwingen. „Für das durch meine Prüfungen reduzierte Training war das optimal“, sagte Getz, war aber geknickt, dass die Revanche für die Niederlage bei der Duathlon-Landesmeisterschaft gegen Reckemeier nicht geklappt hatte.

Der ein Jahr jüngere Reckemeier hatte in seiner Startgruppe alle drei Disziplinen im Alleingang absolvieren müssen und dadurch noch ein paar Sekunden verloren. Mehr als der erreichte Platz acht der Gesamtwertung wäre aber trotzdem nicht drin gewesen. Sein Taschengeld konnte Reckemeier aber etwas aufbessern. Denn er gehörte zu Top Zehn, unter denen Cheforganisator Peter Neugebauer die 880 Euro Preisgelder verteilte. Bei den Frauen ging der Sieg an die Hannoveranerin Rebekka Eßmüller, die in 59:03 Minuten als einzige Frau unter einer Stunde blieb. mha

Ein Video und eine Bildergalerie vom Hamelner Triathlon gibt es auf dewezet.de

Siegte bei den Frauen: Rebekka Eßmüller (Hannover 96, rechts). Scott Anderson (ESV Hameln, links) wurde in seiner Altersklasse Dritter.

23. Hamelner Triathlon

53 Bilder
Quelle: haje


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