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Radball-Bundestrainer hat mit Deutschland-Duo Endspiel im Visier

Radball: Jörg Latzel hat beim Weltcup-Finale ehrgeizige Ziele

Hamelns Radball-Bundestrainer Jörg Latzel führte vor wenigen Wochen Deutschland zum WM-Titel. Sein nächstes Ziel ist das Weltcup-Finale in Großkoschen. Beim bestbesetzten Hallenradsportturnier der Welt ist Deutschland mit drei Teams am Start.

veröffentlicht am 25.11.2021 um 16:00 Uhr
aktualisiert am 25.11.2021 um 20:30 Uhr

aro

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Sportreporter zur Autorenseite

HAMELN. Ende Oktober holte Deutschland den WM-Titel im Radball – mit dem Hamelner Jörg Latzel als Bundestrainer. Vorbei ist die Saison für Latzel und seine frischgebackenen Radball-Weltmeister Bernd und Gerhard Mlady aber noch nicht, denn am Samstag steht bereits der nächste Höhepunkt bevor: Das Weltcup-Finale in Großkoschen gilt als das bestbesetzte Hallenradsportturnier der Welt, denn das Teilnehmerfeld ist so hochklassig wie bei einer Weltmeisterschaft. „Dort treffen wir noch einmal auf Österreich und die Schweiz. Vielleicht bekommen sie dann ja ihre Revanche. Es dürfte in jedem Fall sehr spannend werden. Hoffentlich wird es dann nicht wieder so anstrengend wie bei der WM“, blickte der 60 Jahre alte Hamelner, der die Weltmeisterschaft als Spieler (1998) und Trainer (2021) gewinnen konnte, kurz nach dem WM-Triumph voraus.

Mit Bernd und Gerhard Mlady, Raphael und André Kopp sowie Tim und Eric Lehmann sind drei deutsche Radballduos beim Weltcup-Finale am Start. Latzels Ziel ist es, „möglichst mit zwei Teams in die Halbfinals einzuziehen und dann mit einer Mannschaft das Finale zu erreichen“. Ab 10.45 Uhr geht das in zwei Fünfer-Gruppen aufgeteilte Teilnehmerfeld in der Seesporthalle an den Start. Aufgrund der weiter steigenden Corona-Infektionszahlen hat der Ausrichter bekanntgegeben, dass die Veranstaltung ohne Zuschauer stattfinden wird. Weil die asiatischen Mannschaften in diesem Jahr auf einen Start verzichteten, ist es diesmal ein rein europäisches Turnier.



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