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Morgen fällt der Startschuss für den 23. Brunnenlauf

Pyrmonter Marathon ist nichts für Flachland-Tiroler

Leichtathletik (kf). Bergauf, bergab – der Internationale Bad Pyrmont Classic Marathon ist nichts für „Flachland-Tiroler“. Wenn morgen um 13 Uhr der Startschuss für den anspruchsvollen Landschaftsmarathon fällt, machen sich mehr als 400 Läufer und Läuferinnen auf eine 42,195 Kilometer lange Strecke. Eine Distanz, die es wahrlich in sich hat. Gestartet wird in der historischen Hauptallee auf einer Höhe von 105 Metern über Normalnull, wie es in geografischen Fachkreisen genannt wird. Danach führt die Strecke kreuz und quer durch Pyrmonts Wälder. Insgesamt sind 690 Höhenmeter zu überwinden. Die Spezialisten gehen die teilweise recht steilen Anstiege recht locker an, für viele Hobbyläufer wird die Streckenführung auch schon mal zur Qual. Dann heißt es aber einfach „durchbeißen“. Denn auf den letzten Kilometern wird es einfacher – bis ins Ziel geht es endlich wieder bergab.

veröffentlicht am 29.07.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 05:21 Uhr

Organisations-Chef Bernd Mecke hofft morgen vor allem auf gutes Wetter. „Für unsere Veranstaltung ist es derzeit ideal. Die Temperaturen stimmen, nur Regen können wir nicht gebrauchen“, sagte er gestern, als er einen skeptischen Blick auf die Samstag-Prognose warf.

Beim Brunnenlauf, dem größten Lauf-Event der Region, erwartet das MTV-Team morgen fast 1500 Langlauf-Enthusiasten. Und die gehen nicht nur auf die klassische Marathonstrecke. Denn in der Kurstadt werden neben dem Klassiker drei weitere Distanzen angeboten. Zu einem weiteren Highlight hat sich in den vergangenen Jahren der Halbmarathon über 21,1 Kilometer entwickelt. Dazu werden bis eine halbe Stunde vor dem Start auch noch Meldungen für die 10-Kilometer-Strecke und den Jedermannlauf über fünf Kilometer entgegengenommen. Auf der kurzen Strecke gehen auch wieder zahlreiche Walker und Walkerinnen an den Start.

Gemeldet hatten bereits eine Woche vor dem Start fast 400 Läufer. „So viel Voranmeldungen hatten wir bislang noch nie“, freute sich Mecke, der auf eine Rekordmeldezahl hofft. Vielleicht wird ja morgen auch einer der Streckenrekorde gebrochen. Die Bestzeit über 10 Kilometer, die 2003 von Dejene Kidane (31:10 Minuten) aus Stadtallendorf aufgestellt wurde, dürfte wohl für die Ewigkeit sein. Doch vielleicht bricht ja ein Marathon-Spezialist den bereits 13 Jahre alten Rekord (2:46:32 Stunden) von Frank Balzer aus Fallersleben.

Alles fest im Griff hat morgen Brunnenlauf-Chef Bernd Mecke.


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