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Hamelner Segeltalent Torben Harms für die Jugend-Europameisterschaft qualifiziert

Prima Wind auch in Dänemark?

Hameln. Wellen, Wind und Wasser haben Hamelns Nachwuchssegler Torben Harms schon seit Wochen wieder fest im Griff. Das 17-jährige Talent, das beim Segel-Club Hameln als einziger Leistungssportler sein Boot zu Wasser lässt, bereitet sich seit April intensiv auf die Jugend-Europameisterschaft vor. Die findet Ende Juni im dänischen Egå bei Aarhus im Kattegat statt. Mit seinem Laser Radial-Boot, einer anspruchsvollen Einhand-Jolle, trifft Harms, der die Qualifikation für das Topereignis bereits in der Tasche hat, erneut auf die komplette europäische Nachwuchselite.

veröffentlicht am 04.06.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 08:38 Uhr

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Deshalb bleibt der Gymnasiast aus Halvestorf auch bescheiden und hält sich mit großen Ambitionen zurück: „Da gehen mehr als 200 Boote in meiner Klasse an den Start. Aber einen Platz unter den Top 50 traue ich mir schon zu.“ Vor dem Start in Dänemark bleibt für Harms, der sich bereits in den Osterferien mit zehn Tagen Intensivtraining mit viel Praxis auf dem Wasser und reichlich Theorie an Land in Warnemünde auf die Saison vorbereitete, kaum ein Wochenende frei. Nicht nur Torben, fast die ganze Familie Harms ist gefordert, wenn der segelbegeisterte Junior bei den Regatten an den Start geht. Natürlich geht auch am Pfingst-Wochenende nichts ohne seinen Laser. Dann ruft Schilksee mit einer internationalen Jugendregatta. Auf den olympischen Regattastrecken auf der Kieler Förde findet mit dem „Young European Sailing“ noch einmal ein echter Härtetest für den Hamelner statt, der in der vergangenen Saison als niedersächsischer Vize-Jugendmeister bereits seine Klasse unterstrich, vor dem Saisonhöhepunkt in Dänemark. Mit dem Laser Radial geht Torben Harms im Herbst bei der Deutschen Meisterschaft auf dem Arendsee in der Altmark zum letzten Mal an den Start.

In der kommenden Saison steigt er dann als 18-Jähriger erstmals ins olympische Laser Standard-Boot ein. Und mit dem könnte dann Torbens große Träume wahr werden – „Olympia oder Weltmeisterschaft, das wär’s doch... .“



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