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Drachenboot: Premiere für Michaela und Stephan Wollborn bei der EM in Szeged

Plötzlich den Adler auf der Brust

SZEGED. Erst war es nur ein Gerücht, dann kam die Gewissheit – und nun sind Michaela und Stephan Wollborn schon mittendrin im Geschehen. Das Ehepaar vom Kanu-Club Hameln vertritt erstmals die deutschen Farben bei der derzeitigen Drachenboot-EM des Verbandes ECA im ungarischen Szeged

veröffentlicht am 07.07.2017 um 15:02 Uhr

In Szeged für Deutschland im Einsatz: Stephan und Michaela Wollborn vom KC Hameln. Foto: pr
Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite
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. „Wir konnten das alles erst so richtig glauben, als uns tatsächlich die Nominierungsurkunde übergeben wurde. Wir haben uns riesig gefreut, als wir es schwarz auf weiß gesehen haben“, schildert Stephan Wollborn den bislang größten Moment in seiner Karriere. Plötzlich den Adler auf der Brust und das auch noch im familiären Doppelpack, auf diese Beförderung dürfen die beiden Hamelner zu Recht stolz sein. Geschenkt wurde ihnen aber nichts. Im Gegenteil: Der Weg bis zur Nominierung war lang und hart. Schon Ende des letzten Jahres begann das „Martyrium“ der Wollborns mit unzähligen schweißtreibenden Stunden im Kraftraum und dem schier endlosen „Kilometer-Schrubben“ in den Wintermonaten. Musste aber auch sein, denn ohne eine gewisse Grundlagenausdauer ist im Drachenboot-Wettbewerb nun einmal nichts zu holen.

Im Vorfeld der Europameisterschaften gab es zudem noch drei Trainingslager, bei denen an der Technik, den Starts und den Zwischenspurts gefeilt wurde. Ob sich die Quälerei gelohnt hat, wird sich nun auf der Regattastrecke Maty-ér zeigen. Die Wollborns werden dort in den verschiedenen Bootsklassen (5-Bank-Boot, 10-Bank-Boot) jeweils über 200 m, 500 m und 1000 m motiviert zum Paddel greifen. Natürlich verbunden mit der Hoffnung auf Edelmetall.

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