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DM-Start der Young Dragons aus Hameln fällt ins Wasser / Nur Stephan Schmidt darf jubeln: Dritter

Pleiten, Pech und Pannen in Schwerin

SCHWERIN. Gut trainiert, hoch motiviert – und vor allem voller Hoffnung machten sich die Youngs Dragons vom KC Hameln auf die lange Reise nach Schwerin. Dort bei der Drachenboot-DM sollte schließlich auch etwas Zählbares für die junge Paddel-Crew herausspringen.

veröffentlicht am 03.09.2018 um 15:54 Uhr

Die Young Dragons des KC Hameln.
Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite
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Doch alles, was der Trip nach Mecklenburg-Vorpommern zu bieten hatte, findet sich letztlich unter der Rubrik Pleiten, Pech und Pannen wieder. Schon das Auftaktrennen im Kleinboot über 200 m stand unter keinem guten Stern. Von den ursprünglich ohnehin nur vier gemeldeten Mannschaften sagte die Vertretung aus Neubrandenburg auch noch kurzfristig ab. Die verbleibenden Boote fuhren dann in drei Zeitläufen den Titel aus. Das Team um den frisch gekürten Europameister Ole Friebe landete hier am Ende auf dem letzten Platz, in diesem Fall Rang drei. Hatte über die 200-m-Distanz schon vieles nicht gepasst, kam es über die 2000 m noch schlimmer. Bei der letzten von drei Wenden kenterte das Hamelner Boot plötzlich und war so schon früh aus dem Rennen. Zu allem Übel auch noch mit gesundheitlichen Folgen, denn einige Youngster hatten sich dabei schwer erkältet und konnten so auch nicht mehr über die noch anstehende 500-m-Distanz starten. „Die Gesundheit der Sportler geht vor. Ich bin heilfroh, dass sich keiner der Jungs ernsthaft verletzt hat“, stellte Ole Friebe fest. Entgangen ist ihm aber nicht, dass es den Young Dragons noch an der nötigen Athletik für diesen Wettbewerb mangelt.

„Daran müssen wir arbeiten“, blickt Friebe schon in die Zukunft. Mehr Glück hatte der Hamelner Stephan Schmidt, der „fremd paddelte“ und im kleinen Männerboot aus Hannover über 200 m Platz drei erreichte.



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