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Hamelner Drachenboot-Teams kämpfen beim Indoor-Cup um Niedersachsenmeisterschaft

Paddeln bis es wehtut

Hameln. Die Sommer-Saison ist zwar vorbei, aber der letzte Wettkampf des Jahres steht den Hamelner Drachenbootsportlern noch bevor. Sie müssen beim 4. Antenne-Niedersachsen-Indoor-Cup, der gleichzeitig auch als zweite offene Niedersachsenmeisterschaft ausgepaddelt wird, noch einmal ran.

veröffentlicht am 05.11.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 12:56 Uhr

„Das ist für uns eine komplette Umstellung“, sagt Enrico Korschinek, der mit seiner Frau Mandy und Udo Pabst das ProTeam Hameln coacht. Denn in Osnabrück wird nicht auf einem Fluss oder Kanal gepaddelt, sondern in der Halle in einem Schwimmbecken. Quasi auf der Stelle. Denn der Wettbewerb wird als „Tauziehen“ zwischen zwei Drachenbooten ausgetragen, die über Überlenkrollen miteinander verbunden sind.

Das Ziel ist es, das andere Drachenboot drei Meter wegzuziehen oder nach maximal einer Minute die Bootsspitze vorne zu haben. „Das Ganze hört sich einfach an. Aber wer schon mal beim Indoorcup über die komplette Distanz von 60 Sekunden paddeln musste, der weiß, was das für Schmerzen sind – wenn der Arm dicker wird, die Kraft immer mehr nachlässt, dass man schon Probleme hat, den einheitlichen Schlag zu halten“, so Korschinek. Aufgrund der Ergebnisse Anfang der Saison beim Indoorcup in Minden und vergangenes Jahr in Osnabrück, wo das ProTeam sich im vorderen Drittel platzieren konnte, „wäre alles andere als eine weitere vordere Platzierung eine Enttäuschung“, so Korschinek. „Es hat zwar auch viel mit Losglück zu tun, ob man anfangs gegen starke Teams paddeln muss oder eher leichtere Gegner bekommt. Aber wenn man sich vorne platzieren möchte, muss man nehmen, was kommt.“ Neben dem ProTeam sind auch noch die Hamelner Teams Crazy Rats sowie die Flying Phoenix mit am Start. Die Wettkampfsaison ist nach dem Indoorcup zwar vorbei, aber das Training geht im Winter weiter. Um in der kalten Jahreszeit weiter auf dem Wasser trainieren zu können, ist das ProTeam auf der Suche nach Sponsoren für Teamjacken. Weil sich zunächst kein Sponsor fand, „versuchen wir unser Glück jetzt über fairplaid“. Bis zum 15. November sollen so die 1100 Euro zusammenkommen, die benötigt werden. Bis gestern waren es 330 Euro.aro/awa



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