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Hamelns Ruder-Ass will sich jetzt auf die U23-Weltmeisterschaft in Litauen konzentrieren

Olympia verpasst – aber Wessel nicht enttäuscht

Vor den Augen von Bundestrainer Hartmut Buschbacher kämpften Deutschlands Ruder-Asse auf dem Frühlinger See in Köln um die heiß begehrten Olympia-Tickets. Mittendrin statt nur dabei war auch Hamelns Supertalent Nora Wessel.

veröffentlicht am 16.04.2012 um 18:22 Uhr
aktualisiert am 12.01.2017 um 22:09 Uhr

aro

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Sportreporter zur Autorenseite

Die Sportlerin des Jahres der Dewezet stellte über die 2000-Meter-Strecke zwar wieder einmal eindrucksvoll unter Beweis, dass sie zu den besten Leichtgewichtsruderinnen Deutschlands zählt. Aber für die Olympia-Qualifikation reichte es diesmal noch nicht. Enttäuscht war Nora Wessel aber nicht: „Warum auch? Nora war die einzige U23-Ruderin im A-Finale. Und das war schon eine kleine Sensation“, sagte ihr Trainer Jan Jedamski. Denn die weibliche Konkurrenz aus dem Kreis der Nationalmannschaft war „sehr, sehr stark“. Als am Samstag um 10.08 Uhr der Startschuss fiel, legte sich Wessel mächtig in die Riemen. Mit Erfolg. Im Vorlauf wurde sie hinter den beiden Topfavoritinnen Marie-Luise Dräger und Anja Noske immerhin Dritte. „Das war ein Wahnsinnsrennen“, schwärmte Jedamski. Denn der dritte Platz war gleichzeitig auch die Eintrittskarte für das A-Finale, in dem die Olympia-Tickets für London 2012 vergeben wurden. „Träumen ist zwar erlaubt, aber Nora war vorher schon klar, dass es verdammt schwer wird.“ Die Gunst der Stunde wollte die Hamelnerin trotzdem nutzen. Schließlich ging es um alles oder nichts. „Nora hat alles gegeben, aber schon zur Hälfte der Strecke war klar, dass es noch nicht reicht.“ Im Ziel reichte es trotz persönlicher Bestzeit von 7:49.05 Minuten „nur“ zum sechsten Platz. Als beste Nachwuchsruderin hat Wessel jetzt die U23-WM in Litauen im Visier. Dort will sie (voraussichtlich an der Seite der Rostockerin Wiebke Hein) eine Medaille im leichten Doppelzweier holen.



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