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MTV Bad Pyrmont rechnet mit mehr als 1200 Startern

Ohne Wasser läuft beim Marathon gar nichts

Bad Pyrmont. Bergauf, bergab! Der Internationale Bad Pyrmont Marathon hat es in sich. 690 Höhenmeter müssen die Läufer und Läuferinnen überwinden, und deshalb sind vor allem Mineralwasser und isotonische Getränke gefragt. Um die Langstrecken-Enthusiasten entsprechend zu versorgen, hat das Organisationsteam um Brunnenlauf-Chef Bernd Mecke auch in diesem Jahr wieder zwölf Verpflegungsstellen entlang der exakt 42,195 Kilometer langen Strecke aufgebaut.

veröffentlicht am 24.07.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 14:12 Uhr

Schattige Waldwege, teilweise ein herrlicher Blick hinunter ins Pyrmonter Tal – doch all die Schönheiten interessieren die Marathonis am Samstag herzlich wenig. Für die zählt allein der Kampf gegen die Uhr und natürlich gegen den „inneren Schweinehund“. Beim Landschaftsmarathon gilt es vor allem „die Kräfte richtig einzuteilen“. Denn mehr als die Hälfte der Distanz führt der Weg bergauf. Von 105 Höhenmetern im Start- und Zielbereich auf der historischen Hauptallee zieht sich die Strecke hinauf auf 350 Meter. „Da geht ohne Wasser gar nichts“, spricht Mecke aus Erfahrung.

Im Vorfeld des Events haben sich bereits fast 1000 Starter und Starterinnen für die unterschiedlichen Distanzen gemeldet. „Wenn das Wetter am Samstag mitspielt, werden wir noch viele Nachmelder haben und wieder mehr als 1200 Läufer auf die Strecken schicken“, ist sich der Organisations-Chef sicher. Mit dabei ist dann auch Anke Meinberg aus Wolfenbüttel. Für die 60-jährige Dauerläuferin zählt der Pyrmont-Marathon aber eher als Kurzstrecke. Immerhin wurde Meinberg bereits Weltmeisterin ihrer Altersklasse im Ultra-Marathon. Und im März bewältigte sie bei Schnee und Sturm auch die 83 Kilometer lange Distanz von Göttingen hoch auf den Brocken ohne Mühe.

Für den Pyrmont Marathon – der Startschuss fällt am Samstag bereits um 13 Uhr – und die anderen Distanzen haben sich Sportler und Sportlerinnen aus 14 Nationen angemeldet. Mit Masafumi Ishida aus Japan ein alter Bekannter, mit Chaow Patimapornchai aus Thailand ein Neuling auf der selektiven Bergstrecke. Und gestern landete bei Bernd Mecke noch eine Mail aus dem lombardischen Städtchen Pero auf dem Schreibtisch. Mit Vito, Pino, Carla und Paolo meldeten sich gleich „vier kleine Italiener“ vom Club Supermarathon Italia für das Laufspektakel an.kf

Start auf der historischen Bad Pyrmonter Hauptallee.


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