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Emmerthaler Organisator regelt alles von seinem neuen Wohnort Aarau aus

Ohne „Schweizer“ Fronia läuft nichts

Emmerthal. Der Lauf zum Jahreswechsel – das ist für Jogger jeglicher Couleur ein absolutes Muss. An keinem anderen Tag des Jahres steigen so viele Rennen und die Zahl wächst stetig, seit beim ältesten Silvesterlauf in São Paulo 1925 erstmals zum Jahreswechsel gelaufen wurde. Von Südamerika schwappte die Welle nach Europa. Die Rennen von Trier, stimmungsmäßig das deutsche São Paulo, oder Bozen wurden im Laufe der Zeit zu Topereignissen.

veröffentlicht am 31.12.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:55 Uhr

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Autor:

Matthias henning

Auch das Rennen in Emmerthal gehört zu den traditionsreichsten Veranstaltungen am letzten Tag des Jahres. Schon zum 39. Mal geht es in diesem Jahr zwischen Kirchohsen und Emmern rund. Und international ist der Lauf seit diesem Jahr auch. Nicht die Teilnehmer kommen von ganz weit her, sondern der Cheforganisator. Markus Fronia wohnt mittlerweile im schweizerischen Aarau. „Letztes Jahr sollte mein letztes als Organisator sein. Aber es hat keiner hier geschrien, als ein Nachfolger gesucht wurde“, erinnert sich Fronia. So sitzt er nun rund 550 Kilometer südlich an seinem PC, schreibt Anträge, Mitteilungen, Laufbroschüren und informiert seine Mitarbeiter vor Ort, was zu tun ist.

„Seit September sind da bestimmt 100 Stunden zusammengekommen. Das geht aber nur, weil in Emmerthal alle ein eingespieltes Team bilden“, meint er. Auch die alten Kontakte zum Kraftwerk, sein früherer Arbeitgeber, hat der 34-jährige Fronia ein bisschen spielen lassen.

„e.on hat als Hauptsponsor bis 2016 verlängert“, ist Fronia auf diesen Coup ein wenig stolz. Denn so können die rund 700 erwarteten Renner den Lauf auch mit allen liebgewonnenen Kleinigkeiten genießen. Auch die Erinnerungskachel für alle Finisher, seit fast der ersten Auflage das Markenzeichen des Emmerthaler Laufes, gibt es wieder. Künstler Norbert Feist hat diesmal den Dorfplatz in Hajen verewigt. Nur Fronia, der zum Lauf leibhaftig einfliegen wird, wird keine abbekommen. „Ich bin Handballer und ohnehin noch nie gelaufen. Aber bei dem Lauf bin ich von 7 bis 19 Uhr im Wettkampfbüro unter Strom, da ist keine Zeit für noch irgendetwas anderes.“ Erst danach kann auch er endlich Silvester feiern – bei Freunden in Hannover.

Markus Fronia – hier im Gespräch mit Pressesprecher Matthias Koch – lebt jetzt in der Schweiz. nls


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