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Susanne Woche startet bereits zum 25. Mal beim Hamelner Triathlon

Nur Frau Doktor ist immer dabei

Hameln. Mit einem Plakat fing alles an. „Ich las damals vom ersten Hamelner Triathlon und dachte mir: Du kannst schwimmen, hast ein Fahrrad und läufst schon seit längerem. Warum nicht auch ein Triathlon?“ Aus diesen ersten Gedanken resultierte eine lange Liebe. Susanne Woche ist die wohl treueste Starterin. Wenn morgen der Hamelner Triathlon sein 25. Jubiläum feiert, wird auch die mittlerweile 53-jährige Hamelnerin zum 25. Mal dabei sein. Keinen einzigen Start hat sie bisher ausgelassen.

veröffentlicht am 17.05.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 08:41 Uhr

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„Und damit ist sie die Einzige, die immer dabei war“, hat auch Cheforganisator Peter Neugebauer recherchiert. „Damals wurde noch viel improvisiert. Mittlerweile ist das ja eine sehr professionelle Veranstaltung“, sagt Woche. Doch sie ist fast die Alte geblieben. Drei Jahre vor dem ersten Triathlon war sie durch eine Freundin der Schwester zum Laufen gekommen und hatte damit das gefunden, was ihr Spaß macht. An eine neue Ausrüstung für die beiden neuen Disziplinen war nicht zu denken. „Mein Straßenrennrad hatte Lichtanlage und Gepäckträger. Mit dem bin ich noch sehr lange gefahren und wurde dafür oft belächelt“, erinnert sich Woche.

Doch weil sie dem Hamelner Triathlon sogar doppelt treu blieb und nicht nur jeden mitmachte, sondern auch niemals einen anderen Triathlon absolvierte, lohnte die Anschaffung von einem neuen Rad noch nicht. „Ich bin danach lange mit meinem Mountainbike gefahren und habe erst seit drei Jahren ein richtiges Rennrad. Aber schneller bin ich damit auch nicht geworden“, meint dei 53-Jährige.

Auch beim Schwimmen und dem danach nötigen Umziehen geht immer viel Zeit verloren. „Wenn ich so wie im vergangenen Jahr in der letzten Startgruppe ins Wasser springe, mache ich mir schon immer Sorgen, dass die Zeitnehmer wegen mir länger bleiben müssen“, sagt sie mit einem Augenzwinkern. Doch durch ihr Lauf-Training hält Susanne Woche einen Trumpf in der Hand. „Da nehme ich schon an anderen Wettkämpfen teil, aber bis auf Ausnahmen in Berlin oder Schortens nur in der Region“, sagt sie. Auch bei ihrem Beruf ist die Triathletin bodenständig. Nach dem Studium der Mineralogie in Hannover blieb sie an ihrem Institut für Bodenforschung und hat dort auch ihren Doktor-Titel erworben. Dank ihrer Fitness ist sie beim Hamelner Triathlon noch nie als Letzte angekommen. „Ich hoffe, das bleibt so. Ich habe noch meinen Spaß und bin gerne dabei. Nur bis zum 50. Jubiläum schaffe ich es wohl nicht...“



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