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Klütberglauf: Neuer Streckenrekord / Erfolge auch für Grote und Klingebiel

Nowak auf Zack

HAMELN. Der Klütturm-Berglauf ist fester Bestandteil der Laufszene – und nun auch bei den Grundschülern. Bei der 10. Auflage des Rennens holte Cheforganisator Miroslaw Warchol auch die Grundschulen mit ins Boot. 71 Schüler folgten seinem Ruf und rannten mit – freilich auf verkürzter Strecke ohne die heftigen Steigungen.

veröffentlicht am 11.09.2017 um 13:54 Uhr
aktualisiert am 12.09.2017 um 11:20 Uhr

Boris Hellweg, Victor Hellmann, Sieger Christoph Nowak, Organisator Miroslaw Warchol und TC-Chef Wolfgang Kurbjuhn (v.l.) Foto: mha

Autor:

Matthias henning
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„Ich bin total begeistert über diesen Einsatz“, freute sich Warchol über den Zuspruch. Die Kinder der Klütschule und der GS Wangelist kamen zuhauf. „Sogar die drei Schulleiter waren dabei. Das nenne ich Engagement“, lobte der Organisator. Medaillen für alle, die drei Pokale und drei Geldpreise für die Schulen mit den meisten Fünfer-Mannschaften vergab er gern. Dass zu den bisherigen Rennen mit acht oder 15 Kilometern in diesem Jahr nur 75 an den Start gingen, verstand Warchol.

„Bei dem Dauerregen am Vortag ist es doch verständlich, wenn man sich doch lieber etwas anderes vornimmt.“ Doch einer hatte partout nichts anderes vor. Christoph Nowak aus Klein Berkel lief – und das auch noch besonders schnell. Auf der Königsstrecke mit den vielen Höhenmetern flog er fast und stellte in 56:08 Minuten einen Streckenrekord auf. Nachdem der Hamelner Niclas Hoppe vor vier Jahren die Marke auf 56:17 Minuten gesetzt hatte, hatte Nowak es mehrfach versucht. 2014 gewann er, vor zwei Jahren wurde er Zweiter und legte mit 58:24 Minuten seine bisher beste Zeit vor. Nun kam die nächste Steigerung, wieder ein Sieg und der Rekord. Fast acht Minuten lag er vor dem Boris Hellwig (BSG Merk). Verena Klingebiel (ESV Eintracht) holte sich den Frauen-Sieg. In 1:13:22 Minuten lag sie deutlich vor der Hannoveranerin Marion Knoop-Wente (1:20:11), toppte die Strecken-Bestmarke (1:10:53) aus dem Jahr 2013 aber nicht.

Stammgast beim Klütlauf ist auch Lauritz Grote (ESV). Er holte sich wieder seinen Sieg. Nach dem Triumph vor zwei Jahren auf der langen Strecke gewann er nun in 30:12 Minuten das Acht-Kilometer-Rennen. Bei den Frauen lag die Kirchdorferin Elisabeth Kemper (35:19) an der Spitze. Besonders freute Warchol allerdings der dritte Rang von Aybüke Karabas (51:05) in der Wertung der U30-Frauen. Wie schon im Vorjahr waren wieder einige Judoka der Red Dragons dabei. „Aber so weit vorn landete zuvor keiner“, staunte Warchol.

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