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Trainer Jan Jedamski ist davon überzeugt, dass das Duo zur U23-Weltmeisterschaft fährt

Nora Wessel und Wiebke Hein in WM-Form

Die U23-Weltmeisterschaft in Trakai/Litauen (12. bis 15. Juli) ist zwar erst in 58 Tagen, aber Nora Wessel (RV Weser) und ihre Rostocker Partnerin Wiebke Hein sind schon jetzt in WM-Form. Das meint zumindest Jan Jedamski.

veröffentlicht am 14.05.2012 um 15:51 Uhr
aktualisiert am 12.01.2017 um 22:06 Uhr

aro

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Sportreporter zur Autorenseite

Hamelns Chefcoach ist zu „100 Prozent“ davon überzeugt, dass das Duo im Juni bei der Internationalen Ratzeburger Ruderregatta das WM-Ticket löst. Dass Wessel und Hein in ihrer Altersklasse zurzeit zu den besten deutschen Leichtgewichtsruderinnen zählen, stellten sie schon oft unter Beweis – zuletzt in Brandenburg an der Havel. Dort fand erstmals die Internationale Beetzsee-Regatta statt. Über die olympische 2000-Meter-Strecke zählten sowohl Wessel als auch Hein im Einer zu den Top-Favoritinnen. Beide konnten ihre Vorläufe souverän gewinnen – und lieferten sich im Finale bis zum Schluss ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen. „Nachdem Nora die ersten 500 Meter verschlafen und schon knapp drei Sekunden Rückstand hatte, kämpfte sie sich Schlag für Schlag an das Boot von Wiebke heran“, ließ Jedamski das Rennen noch einmal Revue passieren. Der Zieleinlauf war dann unheimlich spannend: „Trotz eines fulminanten Endspurts verpasste Nora nur um eine halbe Sekunde den Sieg und musste sich an diesem Tag Wiebke geschlagen geben“, so Jedamski. Durch die Top-Leistungen im Einer scheinen Wessel und Hein nun alle Trümpfe in der Hand zu haben, was die Nominierung für die U23-WM angeht. Die endgültige Entscheidung, wer für Deutschland im „leichten“ Doppel-Zweier sitzt, fällt in drei Wochen in Ratzeburg. Dass die Nominierung kein Selbstläufer wird, zeigte sich im Anschluss.

Vor den Augen von Bundestrainer Hartmut Buschbacher holten Wessel und Hein im leichten Doppel-Zweier in der Zeit von 7:05,1 Minuten Gold – knapp vor dem zweiten deutschen Boot. Durch den souveränen Sieg gegen die starke nationale und internationale Konkurrenz ist Jedemski davon überzeugt, „dass die zwei besten deutschen Einer-Ruderinnen am Ende auch die U23-WM-Nominierung für den Zweier für sich entscheiden werden.“ Daran zweifelt wohl niemand mehr – auch Jedamski nicht.



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