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Drei Titel für LG Weserbergland bei Nord-DM / Hürden-Ass Timon Nasse nicht zu stoppen

Nina Giebel: Erst Bronze, dann Verletzungspech

Zwei Tage kämpfte die Leichtathletik-Elite aus dem norddeutschen Raum in Celle um Gold, Silber und Bronze. Und auch die LG Weserbergland hatte bei der Norddeutschen Meisterschaft im Otto-Schade-Stadion einige Trümpfe in der Hand: Gleich am ersten Tag gab es dreimal Gold und einmal Bronze, am zweiten Tag einmal Silber.

veröffentlicht am 11.07.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 13.01.2017 um 14:00 Uhr

aro

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Sportreporter zur Autorenseite

Leichtathletik. Zwei Tage kämpfte die Leichtathletik-Elite aus dem norddeutschen Raum in Celle um Gold, Silber und Bronze. Und auch die LG Weserbergland hatte bei der Norddeutschen Meisterschaft im Otto-Schade-Stadion einige Trümpfe in der Hand: Gleich am ersten Tag gab es dreimal Gold und einmal Bronze, am zweiten Tag einmal Silber.

Sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen triumphierte die viermal 100-Meter-Staffel der Weserbergländer. Das Männer-Quartett mit Johannes Grossner, Johannes Peest, Sebastian Stöckl und Etienne Diatta verpassten zwar die angepeilte Saisonbestzeit, siegten aber in 41,80 Sekunden souverän vor Bremen und Hannover. In der Frauen-Staffel ließen Nele Lenhard, die Deborah Brodersen vertrat, Nina Giebel, Julia Röttinger und Jessica Witzel in 48,44 Sekunden nichts anbrennen.

Mit Timon Nasse, der über die 400 Meter Hürden in persönlicher Bestzeit (55,34 Sek.) Norddeutscher Jugendmeister wurde, hatte LGW-Coach Werner Scharf ein weiteres Ass im Ärmel: „Timon hat ein überragendes Rennen gezeigt, obwohl er Rückenschmerzen hatte. Deshalb hat er auch auf seinen zweiten Start verzichtet“, so Scharf.

Silber gewann Marie Holzschuh, die extra auf ihren 200-Meter-Start verzichtete, über 100 Meter Hürden.

Nina Giebel holte über 100 Meter zwar Bronze, glücklich war sie mit der im Finale gelaufenen Zeit (12,27 Sek.) aber nicht. Auf der Jagd nach dem heiß begehrten DM-Ticket hätte die LGW-Sprinterin nämlich über 100 Meter die 12-Sekunden-Marke knacken müssen. Doch der Gegenwind machte ihr einen Strich durch die Rechnung. Auf die 200 Meter musste Giebel aufgrund einer Achillessehnenreizung dann schweren Herzens verzichten. „Sie konnte vor Schmerzen kaum laufen. Deshalb hätte ein Start keinen Sinn gemacht“, sagte Scharf. Die zurzeit beste Sprinterin der LGW droht sogar für die DM-Staffel auszufallen. Krankheitsbedingt passen musste auch Diana Dienel, die über 400 und 800 Meter sehr gute Medaillenchancen hatte. Eine Super-zeit (10,67 Sek.) lief Johannes Grossner im 100-Meter-Vorlauf, aber mit zu viel Rückenwind. Im Finale fehlten dem LGW-Sprinter, der mit 10,93 Sekunden Vierter wurde, sechs Hundertstelsekunden zum Siegertreppchen. Etienne Diatta, der nach überstandener Fußverletzung noch nicht wieder topfit war, blieb bei seinen Starts unter seinen eigenen Erwartungen: „Ich hatte zwar noch leichte Schmerzen im Fuß, aber trotzdem bin ich mit meiner Zeit nicht zufrieden.“ Gut drauf war dagegen Julia Röttinger, die als Siebte über 400 Meter (57,99 Sek.) ihre Bestzeit deutlich verbesserte.



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