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Erkältung stoppt Herbert Werner

Nils Benze glänzt mit Staffel-Silber

Erfurt. Der Emmerthaler Nils Benze wurde bei der deutschen Hallen-Meisterschaft der Senioren in Erfurt mit der 4 x 200-Meter-Staffel seines neuen Vereins Germania Helstorf Vizemeister und gewann Bronze über 400 Meter.

veröffentlicht am 16.02.2016 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:36 Uhr

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Der Traum von Staffel-Silber ist für Nils Benze in Erfüllung gegangen. Bei der deutschen Hallen-Meisterschaft der Senioren in Erfurt konnte der Emmerthaler mit der 4 x 200-Meter-Staffel seines neuen Vereins Germania Helstorf – zuvor war er bei der LG Weserbergland stets nur Einzelkämpfer – in der M-40-Klasse aufs Treppchen laufen.

Favorit LG Friedberg-Fauerbach setzte sich zwar klar in 1:38,47 Minuten durch, doch dahinter lag in 1:39,53 Minuten schon Benzes Quartett „mit einer saustarken Zeit“. Allerdings musste auch Benze, der an Position zwei lief, noch zittern. Denn beim letzten Wechsel schafften seine Mitstreiter die Stabübergabe erst auf den letzten Zentimetern des Wechselraums. Zudem kam der Bronze-Gewinner LG Kindelsberg-Kreuztal (1:39,67) am Ende noch mächtig auf. Erst als Schlussläufer Holger Geweke über die Ziellinie sprintete, war auch Silber für Benze sicher.

Im auf drei Teilnehmer geschrumpften 400-Meter-Feld der M-40-Oldies hatte sich Benze viereinhalb Stunden vor der Staffel schon Bronze abgeholt. Die Favoriten Daniele Biffi (Berlin/53,82) und Ronny Prüßing (Hamburg/55,23) konnte er nicht halten. Sein Warmlaufprogramm am ersten Meisterschaftstag hatte Benze mit Rang sieben auf der 200-Meter-Runde beendet. „Mit meinen 25,15 Sekunden muss ich angesichts des reduzierten Trainings zufrieden sein“, sagte Benze.

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  • Mit 4 x 200-Meter-Staffel deutscher Senioren-Vizemeister und zusätzlich noch Bronze über 400 Meter gewann der Emmerthaler Nils Benze bei der Deutschen Hallen-Meisterschaft in Erfurt. Foto: rg

Ebenfalls am Start war Herbert Werner, der schon im ersten Rennen seiner Erkältung Tribut zollen musste. Der M-65-Senior von der LG Weserbergland kam im 800-Meter-Rennen nach 2:44,63 Minuten nur als Letzter des sechsköpfigen Feldes an. Immerhin war er noch auf Tuchfühlung zu Helmut Weise (LG Eichsfeld/ 2:43,96) auf dem Platz vor ihm. „Das war dennoch akzeptabel“, war Werner zufrieden. Doch den zweiten Einsatz vier Stunden später über 3000 Meter musste er abbrechen. „Ich habe versucht, das Tempo mitzuhalten.“ Die Kraft reichte aber nicht. Werner gab auf. mha



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