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Neunjähriger Kart-Fahrer aus Coppenbrügge vor Debüt bei der Deutschen Meisterschaft

Nicos Taktik: Nicht zu viel Risiko

Coppenbrügge. In wenigen Tagen steht Kart-Slalom-Fahrer Nico Asche vor seiner der bisher größten sportlichen Bewährungsprobe in seiner noch jungen Karriere. Der neunjährige Blondschopf, der in Coppenbrügge wohnt, aber für den MSC Bodenwerder startet, geht am Wochenende erstmals bei den Deutschen Meisterschaften an den Start.

veröffentlicht am 06.10.2014 um 14:19 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:55 Uhr

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Auf dem Parcours an der Völklinger Hütte, einem bekannten Weltkulturerbe im Saarland, trifft er in der Klasse 1 auf die besten Fahrer aller Bundesländer und will sich bei seinem Debüt möglichst weit vorn platzieren. Die Saison verlief für ihn bisher höchst erfreulich. Nach dem dritten Platz bei den Landesmeisterschaften, was zugleich auch die Qualifikation für die DM bedeutete, sprang anschließend ein fünfter Platz bei der Nordmeisterschaft in Hamburg heraus. Dass er in der Hansestadt Lara-Sophie Kaupert (Nörten-Hardenberg) und Jesse Kirkby (Delligsen), die ihn auf Landesebene noch besiegt hatten, hinter sich lassen konnte, freute ihn besonders. Das lässt ihn zugleich hoffen, sie auch in Völklingen bezwingen zu können. Aber die Konkurrenz, vor allem aus dem Süden, ist bärenstark, so dass er sicher schon am Limit fahren muss, um einen einstelligen Platz zu ergattern.

Bestens vorbereitet hat er sich für seinen großen Auftritt mit dem 6,5 PS starken Gefährt, das bei den Rennen jeweils der Veranstalter stellt, nicht nur bei den bisherigen Meisterschaftsrennen, sondern auch beim zentralen Training der besten Fahrer Niedersachsens in Faßberg sowie auf dem heimischen Übungsplatz, dem Parkplatz an der Salzhemmendorfer Sporthalle. „Zu gewagt und damit risikoreich darf ich nicht fahren“, sagt der Neunjährige, denn jede umgefahrene Pylone auf dem 350-Meter-Parcours schlägt mit 10 Sekunden Strafzeit zu Buche. Und diesen Zeitzuschlag muss man nach Möglichkeit vermeiden, um seine Chancen nicht zu verspielen. Betreut wird der junge Kart-Fahrer in Völklingen übrigens von Trainer Wilfried Warschkow (Esperde). Und wenn der nicht kann, vertritt ihn Tim Christoph Meyer. Der 18-Jährige stand ihm schon in Hamburg zur Seite. Am Parcours stehen werden auch Nicos Eltern Ulrike und Ingo Asche, die ihrem Sprössling kräftig die Daumen drücken wollen. rhs



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