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Scott und Britta Anderson gewinnen 16. Ith-Berglauf

Mutter und Sohn triumphieren

Marienau. Dieser Familienausflug nach Marienau hat sich gelohnt. Bei der 16. Auflage des Ith-Berglaufes hat nicht nur Scott Anderson vom ESV Eintracht Hameln das Rennen gewonnen, auch seine Mutter Britta Anderson siegte auch in der Frauen-Wertung.

veröffentlicht am 06.04.2014 um 13:17 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 08:41 Uhr

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Das Rennen mit seinen 13,6 Kilometern gilt als der härteste Berglauf im Norden. Vor den nicht immer breiten Wegen mit immerhin 302 Höhenmetern durch den Ith warnt Cheforganisator Uwe Karallus alljährlich. Nur Guttrainierte sollten den Kampf aufnehmen. Doch der Lauf gilt auch für viele als Herausforderung. „Wir hatten in diesem mit den Nachmeldern Jahr 138 Starter, auch viele Neulinge aus Hannover. Diese Teilnehmerzahl ist absoluter Rekord, aber auch das Limit von Läufern, die wir in den Ith schicken können und dürfen“, meinte Karallus. Doch trainiert waren sie alle, auch wenn bestes Laufwetter und beste Laufbedingungen die Aufgabe, die schon oft mit Regen, Schnee, Frost oder Matsch zur Härteprobe geworden war, in diesem Jahr etwas erleichterten. Denn schon nach 1:38 Stunden kam mit dem Aerzener Michael Jordan der Letzte unter dem Beifall aller Teilnehmer im Ziel auf dem Platz der SSG Marienau an. „Und bei uns ist es Brauch, dass alle warten und wir auch erst mit der Siegerehrung beginnen, wenn auch der Letzte Läufer wieder zurück ist.

Sieger Scott Anderson wartete da schon lange. Denn er hatte einen neuen Streckenrekord aufgestellt und mit seinen 49:11 Minuten die sechs Jahre alte Bestmarke des Salzhemmendorfer Sebastian Hendrischke um 20 Sekunden getoppt. Auch lag er deutlich vor dem zweitplatzierten Christoph Nowak (50:04) aus Klein Berkel. Die Mutter war besonders stolz. „Das ist das erste Mal, dass Scott irgendwo einen Streckenrekord gelaufen ist.“

Sie selber war ebenfalls auf schnellen Beinen unterwegs. Doch ihre 1:01:19 Stunden reichten nicht um den Streckenrekord der Hiddestorferin Bianca Stanienda, die vor vier Jahren als bisher einzige Läuferin unter einer Stunde geblieben war, zu toppen. Fast zwei Minuten vor Vorjahressiegerin Sabine Meier (1:03:09) lag sie dennoch und die drittschnellste Zeit einer Frau beim Marienauer Ith-Berglauf war es auch. „Und das, obwohl ich mit dem Rad zum Lauf gefahren bin“, sagte die Triathlon-Spezialistin. mha



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