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Dressur, Springen, Vielseitigkeit: Reiter der Region Weserbergland kämpfen in Hannover um die Landesstandarte

Mit Teamgeist ist eine Medaille drin

Hameln-Pyrmont. Dressur, Springen und Vielseitigkeitsprüfung – die Landesmeisterschaft der Reiter lässt am Wochenende in Hannover nichts aus. Und mit dabei ist auch ein Team des Kreisreiterverbandes Weserbergland. Das kämpft im Reiterstadion um die begehrte Landesstandarte. Fast so etwas wie der Pokalwettkampf des Reitsports.

veröffentlicht am 17.07.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:53 Uhr

Unter 21 Kreisverbänden aus Niedersachsen, die in Hannover gemeldet haben, zählt das Sechserteam aus dem Kreisreiterverband Weserbergland zwar nicht zum engsten Kreis der Favoriten, aber Rudolf Dreischer, der Vorsitzende aus Bad Pyrmont, zeigt sich im Vorfeld zuversichtlich. Vor vier Jahren wagte sich das Team der heimischen Region nach langer Pause erstmals wieder an den Kampf um die Landesstandarte heran. Im vergangenen Jahr überzeugte die Mannschaft aus dem Weserbergland bereits mit Platz neun. Deshalb hält Dreischer mit den angestrebten Ziel auch nicht hinter dem Berg: „Auf jeden Fall wollen wir uns um drei, vier Plätze verbessern. Und wenn alles optimal läuft, traue ich unserer Mannschaft sogar eine Medaille zu.“

Denn nicht umsonst hatte Trainerin Karin Riethmüller (Hameln) im Vorfeld zu zwölf Trainingseinheiten – stets vor den kritischen Augen des Vorsitzenden – eingeladen, ehe sie die Mannschaft nominierte. Zu der gehören am Samstag die beiden Dressurreiterinnen Julia Schirin-Poppe (Hämelschenburg) und Wiebke Timmermann (Bad Pyrmont), die Springspezialistinnen Luisa-Marie Wolf und Jessica Widera (beide Nienstedt) sowie Corinna und Detlef Lemke (Aerzen/Hameln), die für die Vielseitigkeitsprüfung jede Menge Erfahrung mitbringen. „Ohne geht es auf der anspruchsvollen Strecke nicht“, sagt Dreischer. „Denn die verlangt Pferd und Reiter alles ab.“

Vor den drei Einzelprüfungen der Klasse L startet der Wettkampf um den Gewinn der begehrten Landesstandarte mit einem Abteilungsreiten, bei dem das komplette Sechserteam gefordert ist. „Diese Aufgabe muss von allen sechs Startern exakt geritten werden“, erklärte der Reiterchef. „Da sind keine Einzelkönner gefragt.“ Dank des guten Teamgeistes innerhalb der Mannschaft, mit der Marie-Therese Grund (Hameln) für die Vielseitigkeit und Julia Galluschke (Aerzen) für die Dressurprüfung auch noch zwei Ersatzstarterinnen mit nach Hannover fahren werden, schenkt Dreischer seinem Sextett vollstes Vertrauen.rhs/kf



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