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Mit „Pudding in den Beinen“ ins Ziel

Er keulte, keuchte, schwitzte – und er hatte richtig Schmerzen. Das erste Mal tat eben doch weh. Aber selbst fiese Seitenstiche und Krämpfe konnten Neuling Nils Propfen nicht stoppen. Zu groß war sein Ehrgeiz, bei der Triathlon-Premiere in Hameln zu versagen und vielleicht nicht ins Ziel zu kommen. „Ich habe keine Sekunde ans Aufgeben gedacht, auch wenn es unterwegs ein paar kritische Situationen gab“, beschreibt der 35-jährige Debütant seine zwischenzeitliche Gemütsverfassung.

veröffentlicht am 14.05.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 23:41 Uhr

Er keulte, keuchte, schwitzte – und er hatte richtig Schmerzen. Das erste Mal tat eben doch weh. Aber selbst fiese Seitenstiche und Krämpfe konnten Neuling Nils Propfen nicht stoppen.

Zu groß war sein Ehrgeiz, bei der Triathlon-Premiere in Hameln zu versagen und vielleicht nicht ins Ziel zu kommen. „Ich habe keine Sekunde ans Aufgeben gedacht, auch wenn es unterwegs ein paar kritische Situationen gab“, beschreibt der 35-jährige Debütant seine zwischenzeitliche Gemütsverfassung.

Vor allem die ersten hundert Meter nach dem Wechsel vom Rad auf die Laufstrecke waren ein kleines Martyrium für den Sportfotografen. „Es fühlte sich an, als hätte ich Pudding in den Beinen und könnte jeden Moment umknicken“, überstand Propfen aber auch diese kritische Phase mit Bravour. Und als er nach 1:09, 20 Stunden mit vor Freude hüpfenden Herzen über die Ziellinie lief, da wusste der Knipser der Dewezet: „Das war zwar hammerhart, aber total geil. Alle Strapazen haben sich für dieses Gefühl gelohnt.“ Beifall gab es aber nicht nur für seinen Mut, sondern auch für seine respektable Leistung. Platz 14 in der Altersklasse M 35 und Rang 161 in der Gesamtwertung können sich sehen lassen für einen Frischling. ro

Erst in der Wechselzone,…

23. Hamelner Triathlon

53 Bilder
Quelle: haje


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