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Homeier startet beim U20-Länderkampf

Merle springt ins National-Trikot

Padua. Premiere für Merle Homeier von der LG Weserbergland. Die 16-jährige Weitspringerin wurde vom Deutschen Leichtathletikverband für den Länderkampf der U20 gegen Italien in Padua nominiert.

veröffentlicht am 26.02.2016 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:33 Uhr

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Padua. Plötzlich im Deutschland-Trikot – diese Überraschung ist wahrlich gelungen. Dafür opfert Merle Homeier auch sehr gerne ihre eigentlich eingeplante Regenerationswoche und verlängert die Hallensaison noch ein wenig. Denn vom Deutschen Leichtathletikverband (DLV) flatterte eine Einladung ins Haus. Beim U-20-Länderkampf im italienischen Padua darf die Weitspringerin von der LG Weserbergland am Samstag im Nationaltrikot starten – das erste Mal in ihrer noch jungen Laufbahn.

Gerechnet hatte mit dieser Nominierung nach Homeiers viertem Platz bei der U20-DM allerdings kaum einer. Denn normalerweise werden nur die ersten beiden eingeladen. Doch hinter der deutschen Meisterin Abigail Adje vom TV Saar waren gleich die beiden Nächstplatzierten für andere Aufgaben vorgesehen.

Die Weitsprung-Vizemeisterin Sophie Weißenberg aus Neubrandenburg soll in Padua im Dreisprung, Lisa Maihöfer (LG Staufen) im 60-Meter-Hürden-Sprint an den Start gehen. Da wurde als nächste Merle Homeier für den Weitsprung-Start eingeplant.

„Das ist eine tolle Belohnung für Merle. Sie ist noch in sehr guter Verfassung und kann nun einmal internationale Luft schnuppern“, meint ihr Landestrainer Frank Reinhardt. Für die 16-Jährige ist es zudem eine große Auszeichnung, dass sie schon für einen U20-Länderkampf vorgesehen wird.

Neben dem neuen Trikot und der völlig neuen Umgebung muss sich die Weitspringerin der LGW auch mit einer anderen Betreuung anfreunden. „Bei internationalen Einsätzen kommen die Heimtrainer nur selten mit. Merle wird in Padua von der Münchenerin Elke Bartschat betreut. Auch diese Erfahrung muss sie machen, um darin Routine zu kriegen. Ich hoffe doch, dass es nicht das letzte Mal für sie sein wird“, meint Reinhardt. mha



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