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Weitspringerin verpasst Medaille bei U20-DM nur knapp

Merle Homeier knackt Sechs-Meter-Marke

Dortmund. Die beste Serie ihrer Laufbahn und am Ende auch noch eine persönliche Bestleistung – für Merle Homeier von der LG Weserbergland hätte die deutsche Meisterschaft der U-20-Jugend in Dortmund kaum besser laufen können.

veröffentlicht am 22.02.2016 um 14:50 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:36 Uhr

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Im Weitsprung wurde die 16-Jährige und damit eigentlich noch der U 18-Klasse angehörende Athletin mit 6,10 Metern Vierte. Im Feld der bis zu zwei Jahre älteren Konkurrenz startete Homeier im ersten Versuch mit 5,96 Metern. „Genau wussten wir das da natürlich noch nicht, aber der Endkampf der besten acht und damit auch sechs Versuche war schon relativ sicher“, sagte Landestrainer Frank Reinhardt. Nach 5,82 Metern erreichte Homeier im dritten Durchgang auch ihr nächstes Ziel für diesen Wettkampf. Mit 6,01 Metern übertraf sich die Sechs-Meter-Marke. Spätestens da war klar, dass die Weserbergländerin auch zu den besten acht gehören würde. 5,83 Meter hätten dafür schon gereicht. Doch Homeier demonstrierte weiter ihre tolle Form: 5,98 und 5,94 Meter waren fast ein Zielspringen. Und im letzten Durchgang haute Homeier noch einen ganz weiten Versuch raus. Sie flog auf bisher noch nie erreichte 6,10 Meter – und kletterte damit noch von Rang sechs auf vier. „Wenn man in so einem Wettkampf am Ende sogar noch eine persönliche Bestleistung erzielt, dann hat man alles richtig gemacht“, lobte Reinhardt.

Dass als Vierter auch gerne auf einen Medaillenrang geschielt wird, fand Reinhardt legitim. „Aber wir müssen auf dem Teppich bleiben. Merle war eine der Jüngsten im Feld. Und Bronze ging mit 6,18 Meter weg. Das ist ein noch zu hohes Niveau“, meinte der Coach. „Doch für den Sommer, wo auch deutsche Meisterschaften in der U 18-Klasse ausgetragen werden, lässt das schon einiges erwarten.“ mha



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