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Grabbe Neunter beim Triathlon / Roesner schnellste Frau

Melnyk – ein Hamburger Nummer eins in Hameln

Triathlon (mha). Der Boom im Südbad, Weserbergstadion, dem ESV-Platz und der Strecke nach Tündern ist ungebrochen – er sorgt sogar für immer neue Rekorde. Auch in diesem Jahr fiel bei der 22. Auflage des Hamelner Triathlons einer. 695 kamen zum Auftakt der neuen Saison und sorgen für ein buntes Ausdauerfestival in Hameln. „Bisher war 670 Finisher unser Rekord“, so Chef-Organisator Peter Neugebauer.

veröffentlicht am 15.05.2011 um 20:24 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 07:21 Uhr

Und viele unterschiedlicher Couleur kamen. Da waren die großen Felder der Abiturienten aus Hannover und Hameln, die ihre praktische Sportprüfung beim Triathlon, ablegen mussten. Nervös waren sie ebenso wie die vielen Freizeitsportler und auch die ambitionierten Athleten. Zu den letzteren gehörte auch Lokalmatador Nils Reckemeier. „Von uns müssen die meisten helfen, nur ganz wenige dürfen auch teilnehmen, das wechselt jedes Jahr“, sagte Neugebauer. Reckemeier hatte dieses Jahr das Freilos bei der Helferlotterie gewonnen und dankte es mit einem vorderen Platz. In der A-Jugendwertung wurde er nach 500 Metern im Wasser, 20 Rad- und fünf Lauf-Kilometern in 1:00:42 Stunden Zweiter und 45. der Männer-Gesamtwertung. Cord Grabbe aus Aerzen kam nach 56:18 Minuten als Neunter auf seinen seit Jahren angestammten Top-Zehn-Platz, bester Hamelnern war Tobias Meier. Der frühere Basketballer des Regionalligisten VfL und Triathlet des ESV wohnt zwar mittlerweile in Köln, startet für den TV Lemgo, fühlt aber immer noch wie ein echter Hamelner. „Beim Schwimmen fehlte mir ein Vordermann, bei dem ich im Wasserschatten schwimmen konnte, auf dem Rad lief es nicht so gut. Nur mit dem Laufen bin ich zufrieden“, gab Meier zu, der aufgrund einer langen Krankheitspause den Sprung in das Lemgoer Bundesliga-Team noch nicht geschafft hat und so nicht in Gladbeck starten musste und in seiner Heimatstadt starten konnte. Platz 13 in 56:52 Minuten war seine Ausbeute. Vorn lag das Hamburger Duo Tobias Melnyk (53:59) und Clemens Coenen (54:24). Die Frauen-Wertung gewann Maren Roesner aus Schwarme in 1:02:18 Stunden. Nur einem bescherte der immense Zuspruch einen ruhigen Nachmittag. Dirk Neubert stand am Nachmeldeschalter - und musste nur zwölf Mal aktiv werden. „Wir hatten schon lange im Vorfeld die Anmeldungen gestoppt. Jetzt konnte ich nur wenige Plätze von denen vergeben, die wieder abgesagt hatten“, sagte Neubert. Dass der Wettkampf in den zehn Jahren, die er dabei ist, von 400 auf fast 700 Teilnehmer fast doppelt so groß geworden ist und dennoch fast alles reibungslos läuft, hält er für die eigentliche Glanzleistung des Organisatoren-Teams.

 

 

Sieger Tobias Melnyk.


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