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Zielonka und Co. mit Chancen

Medaillenjagd in Berlin

Berlin. Die Besten aus ihren Reihen hat die LG Weserbergland ab Sonnabend in Berlin im Einsatz. In der Rudolf-Harbig-Halle geht es für Männer, Frauen und die U20-Jugend um die norddeutschen Titel. Von den acht gemeldeten Weserbergländern dürfen sich sechs berechtigte Hoffnungen auf Finalplätze und mehr machen. Zehnkampf-Ass Patrick Scherfose kann das sogar zweimal. „Dass ich bei der Landesmeisterschaft den Weitsprungsieg nur um einen Zentimeter verpasst habe, hat mich mächtig gewurmt“, sagt er. Nun hat er mit dem Berliner Stephan Hartmann zwar einen kaum zu schlagenden Rivalen im Titelkampf, aber dahinter hat auch Patrick Scherfose seine Chance.

veröffentlicht am 31.01.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:55 Uhr

Das gilt ebenso für den 60-Meter-Hürdensprint. Die 8,17 Sekunden, mit denen Scherfose vergangene Woche Landesmeister geworden war, können auch in Berlin oder Mecklenburg-Vorpommern nur ganz wenige toppen. Zweimal das Finale ist auch für Etienne Diatta das Minimalziel. Die großartige Steigerung vor Wochenfrist auf 6,91 Sekunden über 60 Meter bei der Landesmeisterschaft hat auch aus Diatta einen Mitfavoriten im Medaillenkampf gemacht. Aber auch über 200 Meter will der 25-jährige den Gegnern das Vorbeikommen schwermachen. Richard von Behr ist über 60 Meter dabei. Nur aus dem Sprint-Start von Jana Loock wird wohl nichts werden. Zu der leichten Zerrung ist noch eine Erkältung dazugekommen.

Für Frauen-Power im LGW-Trikot müssen so die Jugendlichen sorgen. Doch auch die haben viel vor. Der Weitsprung ist für Merle Homeier wie auch Mara Zielonka ihr Metier. Mit Sprüngen an die Sechs-Meter-Marke sind in Berlin Medaillen in Griffweite - und Homeiers 5,81-Meter-Satz zum Landestitel war ein erstes deutliches Zeichen in dieser Saison. Zielonka wird zudem über 60 Meter-Hürden starten.

Begeistert hat über 200 Meter auch Luna Bulmahn – und zwar Landestrainer Björn Sterzel. „Ihre 25,85 Sekunden waren eine riesige Steigerung. Das hat auch mich überrascht. Nur noch fünf Hundertstelsekunden fehlen ihr zur DM-Qualifikation“, freute sich auch Sterzel über die Steigerung.

U20-Hoffnung bei den Jungen ist Lennart Granzow. Auch wenn er als 16-Jähriger noch deutlich jünger als die meisten seiner Konkurrenten ist, lassen seine Resultate von vergangener Woche im Hochsprung (1,84) und Weitsprung (6,60) von Endkampfplätzen nicht nur träumen. mha



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