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Drachenboot: Hamelner Quartett glänzt bei der EM

Medaillen-Flut für Paddler

BRANDENBURG. Die Koffer waren auf der Rückfahrt um einiges schwerer als auf der Hinfahrt. Ist auch kein Wunder, denn das Hamelner Drachenboot-Quartett Michaela und Stephan Wollborn sowie Leonie Meyer und Ole Friebe paddelte bei der EM in Brandenburg im Deutschland-Trikot zu reichlich Edelmetall.

veröffentlicht am 28.08.2018 um 14:53 Uhr

Hamelns stolzes Medaillen-Quartett: Ole Friebe, Michaela Wollborn, Leonie Meyer und Stephan Wollborn (v.l.). Foto: pr
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Insgesamt 25 Medaillen aller Couleur – ein Traumergebnis und der mehr als verdiente Lohn für die wochenlange Quälerei im Training und bei den Lehrgängen.

Gleich sechsmal Gold und einmal Silber durfte sich Michaela Wollborn nach ihren diversen Starts um den Hals hängen. Aber ein Moment war für sie fast noch ein kleines bisschen wichtiger. „Als ich zusammen mit Stephan bei der Siegerehrung die deutsche Nationalhymne singen durfte“, beschreibt sie ihr absolutes Gänsehautfeeling nach dem Triumph im Mixed-Boot. Ihr Ehemann brachte es auf drei Titel und drei Silbermedaillen in der Seniorenklasse. Auch er saß in den unterschiedlichsten Booten über die Distanzen von 200, 500, 100- und 2000 m.

Erstmals ins Drachenboot auf europäischer Ebene stiegen die beiden Youngster Leonie Meyer und Ole Friebe. Und es wurde für sie eine EM-Premiere wie im Märchen. In der Junior-A-Klasse regnete es gleich viermal Gold und dreimal Silber für Leonie sowie Gold, dreimal Silber und einmal Bronze für Ole. Der Höhepunkt für das Duo war aber zweifellos der EM-Titel, den sie gemeinsam im Großboot über 200 m holten. „Dieser Titel mit allen in einem Boot war einfach spitze“, beschreibt Meyer ihre Gefühle.

„Der Kanu-Club ist super stolz auf die gezeigten Leistungen und die Fülle an Medaillen unserer vier Sportler. Ich hoffe, das bringt jetzt noch mal einen Schub für unseren Sport“, freute sich Pressewart Enrico Korschinek. ro



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