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Langstrecken-Spezialist aus Detmold bricht die Bestzeit um mehr als elf Minuten / Britta Giesen siegt bei den Frauen

Marathon-Mann Sansar Pyrmonts neuer Bergkönig

Als Elias Sansar am Samstagmorgen in Detmold aus dem Fenster seiner Wohnung sah, war für ihn klar: „Ich fahre mal nach Bad Pyrmont.“ Ideales Laufwetter deutete sich an. Und dabei blieb es auch, als er aus dem Lipperland in die Kurstadt kam. Bedeckter Himmel, kühle Temperaturen – besser hätte es für den Mann aus der Residenzstadt, der für die LG Lage startet, gar nicht laufen können. Der Langstreckenspezialist, dessen Marathon-Bestzeit bei 2:21:00 Stunden steht, fand dazu eine Strecke vor, die für ihn maßgeschneidert war. Bergauf, bergab – das erinnerte den 31-jährigen Marathoni ganz stark an den Hermannslauf, der über 31,1 Kilometer von Detmold nach Bielefeld führt. Mit den in Bad Pyrmont zu bewältigenden 690 Höhenmetern hatte Sansar keine Probleme. Vom Start weg setzte er sich von den fast 250 Marathon-Spezialisten ab und bereitete auf den steilen Aufstiegen sogar dem Mountainbiker, der ihn über die klassische 41,195 Kilometer- Distanz führen sollte, arge Probleme. „In den Steilstücken hat er mich jedes Mal alt aussehen lassen“ schnaufte sein Begleiter Christian Küttner, der den Bergmarathonsieger bis ins Ziel begleitete.

veröffentlicht am 31.07.2011 um 19:53 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:37 Uhr

Klaus Frye

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Sportreporter zur Autorenseite

Auf der historischen Hauptallee waren die Organisatoren überrascht, als Elias Sansar auf die Zielgerade einbog. Bei einem Blick auf die Uhr war auch den Zuschauern klar, dass der 13 Jahre alte Streckenrekord von Frank Balzer fallen würde. Am Ende sogar deutlich: Mit 2:35:12 Stunden verbesserte der Dauerläufer aus dem Lipperland die Bestzeit um mehr als elf Minuten. Nach seiner Premiere in Bad Pyrmont war Sansar begeistert. Nicht nur wegen seiner tollen Zeit, sondern auch von der anspruchsvollen Strecke hoch über dem Pyrmonter Tal. „Einfach Klasse. So ein Lauf hat viel mehr Läufer und Läuferinnen verdient“, lobte er die Organisatoren. Die konnten ebenfalls zufrieden sein. Denn fast 1250 Starter machten sich auf den Weg. Bestbesetzung gab es wie in den Vorjahren erneut auf der Halbmarathon-Distanz, wo mehr als 600 Läufer und Läuferinnen starteten.

Wie ein Lindwurm zog sich das Teilnehmerfeld beim Halbmarathon die historische Hauptallee hinauf – mehr als 600 Läufer und Läuferinnen wagten sich auf die 21,1 Kilometer lange Strecke.



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