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Auch die Staffeln top – LG Weserbergland sahnt bei den Landesmeisterschaften in Bremen reichlich Titel ab

Lohmann, Ingwersen, Giebel und Zielonka die Trumpf-Asse

Bremen. Besser geht es nicht: Gold, Silber und Bronze im Finale über 100 m und als Zugabe der Sieg in der Staffel – die Frauen der LG Weserbergland lehrten die Konkurrenz bei der Landesmeisterschaft der Männer, Frauen und U18-Jugend in Bremen das Fürchten.

veröffentlicht am 06.07.2014 um 17:46 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 08:36 Uhr

Allen voran Johanna Lohmann. Bei ihrem ersten Start im LG-Trikot setzte sie gleich im Vorlauf ein Zeichen und legte trotz Gegenwind in 12,09 Sekunden die schnellste Zeit hin. Diese toppte sie im Finale und siegte in 12,02 Sekunden vor Julia Röttinger (12,25) und Nina Giebel (12,34).

Isabell Garling hatte auf ihren Platz im Finale verzichtet, um sich für die Staffel zu schonen. Aber auch diese Rechnung ging auf. In 46,98 Sekunden umrundete das Quartett der LG Weserbergland souverän die Bahn und verwies Werder Bremen (47,65) auf Platz zwei. Platz drei in 58,84 Sekunden war zudem die Ausbeute von Sophie Zielonka über 400 Meter. Eine neue Lieblingsstrecke hat Nina Giebel. Als Einzige der LG trat sie über 200 Meter an und gewann in 24,81 Sekunden den Titel. Röttinger, Zielonka, Garling sowie Isabell Hartmann liefen noch länger und gewannen mit der 4x400-Meter-Staffel in 3:53,43 Minuten die nächste Goldmedaille

Zufrieden mit seinem Arbeitstag in Bremen war auch Kai Ingwersen (LGW). Auch er trotzte dem Gegenwind, Regen und den Gegnern. In 10,74 Sekunden holte er sich die 100-Meter-Sprintkrone. „Nur fünf Hundertstelsekunden über der Bestzeit. Damit bin ich zufrieden“, sagte Ingwersen. Von seinen Teamkollegen war es nur noch Richard von Behr. Er stand ebenfalls im Finale und stellte dort als Vierter eine persönliche Bestzeit (11,19) auf. Davon weit entfernt waren Toni Pscherer (6./11,32) und Etienne Diatta (7./11,44). Erst in der Staffel fanden sie wieder zu ihrer Stärke. Dennoch gab es in 41,82 Sekunden nur Rang zwei hinter der LG Hannover (41,80). „Vom läuferischen hätten wir eine halbe Sekunde schneller sein können. Zwei Wechsel waren nicht optimal“, meinte Ingwersen, freute sich aber für die LG Hannover, die nun auch die DM-Qualifikation geschafft hat. Über 200 Meter wurde der LG-Sprinter in 21,57 Sekunden zudem Vizemeister. Auch bei der U 18 stachen die LG-Trümpfe. Mara Zielonka steigerte sich um 14 Zentimeter und gewann den Weitsprung mit 5,77 Metern. Gemeinsam mit Maja Trivuncic, Laura Janosch und Tabea Dahn gab es in Saisonbestzeit von 49,54 Sekunden den Titel über 4 x 100 Meter. Dahn wurde zudem Dritte in 74,12 Sekunden auf der 400-Meter-Hürden-Runde.Bei der männlichen Jugend rettete Kevin Reid die Ehre des VfL Hameln. In 15,97 Sekunden wurde er Dritter im 110-Meter-Hürden-Finale. mha

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Kai Ingwersen mha/Archiv


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