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Auch das Männerteam gewinnt Gold in Verden

Lohmann führt die LG-Frauen zum Landestitel

Verden. Die Athleten der LG Weserbergland setzten ihre Erfolgsserie bei der Mannschaftsmeisterschaft in Verden fort und gewannen bei den Frauen und Männern die Landestitel. Mit 7365 Punkten lagen die Damen knapp vor dem DSC Oldenburg (7233) und der LG Göttingen (7032), bei den Männern (10891) war der Sieg vor Gastgeber LGK Verden (10107) wesentlich deutlicher.

veröffentlicht am 23.09.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:55 Uhr

Ihre Vielseitigkeit stellte vor allem Sprinterin Johanna Lohmann unter Beweis. Sie sammelte beim Sieg im Kugelstoßen (12,29) als Zweite beim Weitsprung (5,33) und auch im Diskuswurf (26,85) Punkte. Außerdem triumphierte sie noch in der 4 x 100-Meter-Staffel neben Sophie Zielonka und den Jugendlichen Dorren Dehne sowie Maja Trivuncic in 49,18 Sekunden. „Johanna hat in der Jugend auch Mehrkämpfe bestritten und einige wollten sie damals auch zum Siebenkampf lotsen“, erklärte Trainer Uwe Beerberg Lohmanns ungekannte Talente. Überzeugen konnten auch Doreen Dehne als Siegerin über 100 m in 13,01 Sekunden und W35-Seniorin Gesine Hundertmark mit 29,58 Metern mit dem Diskus

Im Männer-Team steuerte Zehnkampf-Ass Patrick Scherfose im Diskuswurf (37,48), Kugelstoßen (12,52) und im Hochsprung (1,76) wichtige Punkte bei. Sprinter Kai Ingwersen zeigte, dass auch er ein guter Mehrkämpfer sein kann und überzeugte im Kugelstoßen (11,69) und Diskuswurf (34,80). Sprinterkollege Toni Pscherer trumpfte im Weitsprung (6,22) auf, Henrik Prinzhorn war verlässlicher Punktesammler über 800 Meter (2:09,22) und im Weitsprung (5,06). Auch Etienne Diatta opferte sich für das Team. Nach seinem 800-Meter-Marathon (2:13,20) sprintete er die 400 Meter noch in 51,38 Sekunden. Tim Rothmann feierte nach einer Verletzungspause ein tolles Comeback mit 11,72 Sekunden über 100 m. Pech hatten die U20-Jungen. 4304 Punkte reichten nur zu Rang vier. Stark waren zwar Daniel Schlender über 100 m (11,74) und Lennart Granzow mit der Kugel (10,67), doch in der Staffel unterlief Yannik Strunk ein Wechselfehler, als er zu früh lossprintete und für Granzow uneinholbar war. Strunk machte den Fauxpas mit persönlicher Bestleistung im Weitsprung (5,88) wieder gut. mha



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