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Kreismeisterin / Scheminski überragt

Leinemann hat „Lord Larry“ fest am Zügel

Reitsport (rhs). Ihrer Favoritenrolle vollauf gerecht wurde Julia Leinemann. Denn auf ihrem 18-jährigen westfälischen Schimmel „Lord Larry“ sicherte sich die Emmerthalerin mit 47 Punkten souverän den Kreismeistertitel im Springen. „Da mir diesmal keine männliche Konkurrenz Steine in den Weg legen konnte, war es ein Leichtes, meine beiden Vereinskameradinnen Simone Bente sowie Jennifer Engel auf die nächsten Plätze zu verweisen“, so die 25-jährige Lehramtsanwärterin aus Grohnde.

veröffentlicht am 05.09.2011 um 15:37 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 04:21 Uhr

Insgesamt acht Amazonen, die zwei L-Prüfungen bewältigen mussten, hatten sich um die blaue Schärpe beworben, die Kreisreiterboss Rudolf Dreischer zusammen mit Sportwartin Sabine Faßhauer ihr bei der Siegerehrung überreichten. Die Schärpe für den besten Dressurreiter brauchten die beiden erst gar nicht auszupacken, da es nicht einen einzigen Bewerber dafür gab. „Hier befinden wir uns in einem Loch, das hoffentlich im nächsten Jahr gestopft sein wird“, so Dreischer. Aber nicht nur die Kreismeisterschaft gehörte zu den Highlights des Hamelner Reitturnieres, sondern auch die S-Prüfungen, die Qualifizierung für den Hermann-Schridde-Gedächtnissprungpreis, das Finale um den Vogeley-Preis „Springen 2011“ der Ponyreiter sowie der Schwickert-Outdoor-Cup der Gespannfahrer sorgten dafür, dass die Anlage an Töneböns Teichen an allen drei Tagen gut frequentiert war, zumal auch das Wetter mitspielte.

Überragende Dressurreiterin in Hameln war auch in diesem Jahr Iris Scheminski vom Reit- und Fahrverein Vörie. Die „Berufsreiterin“ holte sich nicht nur souverän die S-Dressur, sondern feierte auch Doppelsiege bei der M- und L-Dressur. Als einzige heimische Reiterin wagte sich Andrea Lemke an die S-Prüfung, die als Höhepunkt eine Kür nach Musik beinhaltete. Doch die Afferderin kam auf ihrer 14-jährigen Hannoveraner-Stute „Donna Clara“ in dem Elitefeld nicht über den zehnten Platz hinaus.

Fast für eine Überraschung hätte dagegen Kreismeisterin Julia Leinemann beim S-Springen gesorgt. Auf „Luccas“ legte sie eine fehlerfreie Runde hin, und auch bei der Siegerrunde blieb sie ohne Fehler. Allerdings war sie nicht schnell genug im Parcours unterwegs, so dass es schließlich nur zum fünften Platz reichte. Zwei Ränge besser beendete Jennifer Engel den Kampf um die Qualifikations-Platzierung beim Schridde-Preis. Mit der Note 8,0 lag die 19-jährige knapp hinter Laura Marie Bachl (RV Päse/8,4) und Anneke Wilham (Stadthagen/8,2), so dass sie beim Finale nicht dabei ist.

Mit Schimmel und Schärpe: Julia Leinemann aus Emmerthal zeigte beim Turnier in Hameln eine überzeugende Vorstellung und wurde auf „Lord Larry“ Kreismeisterin im Springen.

Foto: rhs



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