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RV Weser landet beim Bundesliga-Start in Frankfurt auf Platz vier / Bakker: „Wir sind zufrieden“

Lange Pause bringt Achter aus dem Rhythmus

Rudern (red). „Wir können sehr zufrieden mit der Leistung sein und wissen jetzt, wo wir stehen. In vier Wochen in Münster wollen wir ein weiteres Feuerwerk abbrennen und auf einen Aufstiegsplatz klettern“, zog Hamelns Teamkapitän Roelof Bakker nach dem Bundesliga-Auftakt in Frankfurt ein überaus positives Fazit.

veröffentlicht am 06.06.2011 um 19:03 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 06:41 Uhr

Rudern (red). „Wir können sehr zufrieden mit der Leistung sein und wissen jetzt, wo wir stehen. In vier Wochen in Münster wollen wir ein weiteres Feuerwerk abbrennen und auf einen Aufstiegsplatz klettern“, zog Hamelns Teamkapitän Roelof Bakker nach dem Bundesliga-Auftakt in Frankfurt ein überaus positives Fazit. Zu Recht, denn der Achter des RV Weser kämpfte sich nach einer beeindruckenden Leistung in der Mainarena auf den vierten Platz in der 2. Liga. Soll es in diesem Jahr mit dem erhofften Aufstieg klappen, müssen die Schützlinge von Trainer Jörg Sehrbrock allerdings mindestens noch einen Rang nach oben gutmachen. Im Vorfeld hatte das Team um Steuerfrau Mareike Adomat nach durchwachsenen Trainingsleistungen eher pessimistisch auf den Saisonstart geblickt. Um so überraschender war der Sieg im Zeitfahren über den Berliner Achter, der sich mit mehreren WM-Teilnehmern im Vorfeld der Saison verstärkt hatte, und den letztjährigen Dauerkonkurrenten aus Rüdersdorf. „Nach dem Erfolg waren wir optimistisch, dass wir was reißen könnten“, meinte Bakker. Es folgte ein souveräner Sieg des RV Weser im Achtelfinale über den Bundesliga-Absteiger aus Düsseldorf und den Rhein-Ruhr-Achter aus Duisburg. Mit einem zweiten Platz im Viertelfinale, hinter dem späteren Tagessieger Pirna, machte das Hamelner Team den Einzug ins Halbfinale von Frankfurt perfekt. Doch sechs Stunden Wartezeit waren dann einfach zu viel für die Hamelner. „Wir haben unseren Rhythmus nicht mehr gefunden. Da war einfach der Wurm drin“, erklärte Fabian Schönhütte die Niederlage gegen Berlin. Auch im B-Finale bekam die Hamelner Crew dann gegen Rüdersdorf nicht mehr die Kurve.

Sie gaben zum Auftakt in Frankfurt alles und konnten am Ende mit dem vierten Platz zufrieden sein: Der Achter des RV Weser Hameln.

Foto: rbl



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