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Platz fünf bei Jugend-DM in Jena

Keine Medaille für Timon Nasse

Leichtathletik (mha). Trainer Werner Scharf hatte nicht zu viel versprochen. „Das Finale ist das Minimalziel, doch es sollte schon ein bisschen mehr werden“, hatte der Coach im Vorfeld gesagt. Sein Schützling Timon Nasse von der LG Weserbergland enttäuschte ihn bei der deutschen Jugend-Meisterschaft in Jena nicht. Auf der 400-Meter-Hürden-Runde lief der B-Jugendliche in 54,84 Sekunden auf Rang fünf.

veröffentlicht am 07.08.2011 um 18:46 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 04:41 Uhr

Timon Nasse (LG Weserbergland) knackte über 400 Meter Hürden die 55-Sekunden-Marke.  Foto: Görlitz

Mit seinen 55,97 Sekunden im Vorlauf war Nasse als Vorletzter ins Finale eingezogen. Doch hatte er dabei noch nicht alle Karten aufgedeckt. Dass er sich steigern kann, wenn es darauf ankommt, zeigte Nasse einen Tag später. Noch nie war er unter der 55-Sekunden-Marke geblieben. Nun fehlten zum vierten Platz von Peter Seifert (55,84/Sangerhausen) sogar nur wenige Tausendstelsekunden und auch Vizemeister Yannik Frers aus Sindelfingen war nur 34 Hundertstelsekunden schneller.

Einen starken Auftritt hatte auch seine Vereinskollegin Marie Holzschuh. Im 100-Meter-Hürdensprint der B-Jugend hatte sie es im Vorlauf noch spannend gemacht und war im Duell um den achten und letzten Finalplatz gegen die Wennigserin Nora Dirlam nur ganz knapp weitergekommen. „Beide standen mit 14,47 Sekunden zu Buche. Da mussten die Tausendstelsekunden zu Rate gezogen werden“, sagte Landestrainer Björn Sterzel.

Im Finale steigerte sich Holzschuh auf 14,32 Sekunden. „Diese Zeit war schon stark, denn Marie ist am Start förmlich sitzen geblieben. Da ist noch viel mehr drin“, urteilte Sterzel. Am Sonntag reichte es nur zu Platz sieben. Nach 25,47 Sekunden im 200-Meter-Vorlauf trat Holzschuh im B-Finale nicht mehr an. „Das steckt irgendein Infekt drin. Marie hätte locker das Finale erreichen müssen“, sagte Sterzel.

Das Aus kam für Deborah Brodersen von der LG Weserbergland schon vor dem ersten Start. „Sie hatte sich gezerrt und beim Abschlusstraining Schmerzen. Um den Start bei der Siebenkampf-DM nicht aufs Spiel zu setzen, haben wir verzichtet“, sagte Landestrainerin Beatrice Mau-Repnak. So fanden Kugelstoß und Hochsprung der weiblichen A-Jugend ohne Brodersen statt.



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