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Medaille für Christian Senft bei Europameisterschaft in Belgrad

Kein Glück – aber Bronze

Belgrad. Bronze für Christian Senft. Der Taekwondoka von Redfire Bad Münder belegte bei den Poomsae-Europameisterschaften im serbischen Belgrad zusammen mit Michael Bußmann und Kai Müller den dritten Platz im Ü30-Synchronwettbewerb. Die Medaille stand bereits nach dem Sieg im ersten Vergleich der Endrunde gegen Russland fest. Im Halbfinale wartete allerdings der Vergleich mit den mehrfachen Weltmeistern aus der Türkei, in dem sich Senft und Co. mit nur wenigen Hundertstelpunkten Rückstand geschlagen geben mussten. Tags zuvor war Senft im Einzel gestartet und hatte sich mit starken Vorträgen in der Vorrunde souverän das Finale der besten acht gesichert. Hier hatte er allerdings Lospech und traf gleich im ersten „Battle“ auf Welt- und Europameister Melde Pekcan, gegen den er trotz guter Leistung unterlag. Am ersten EM-Tag war Senft als Coach für seinen Münderaner Schützling Pascal Otto im Einsatz. Auch er erreichte ohne Probleme die Endrunde – und hatte ebenfalls kein Glück mit der Auslosung. Er traf auf den späteren Europameister Joel van der Weide, dem er trotz zweier gelungener Auftritte den Vortritt lassen musste. Senft war zufrieden: „Wir sind glücklich, dass wir überhaupt nominiert waren und auch noch eine Medaille mit nach Hause bringen“, sagt der Redfire-Chef. Und: „Bei immerhin 435 Teilnehmern aus knapp 30 Nationen muss man überhaupt erst mal ein Finale erreichen.“

veröffentlicht am 01.07.2015 um 09:18 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:53 Uhr



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