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Einer geht mit dem Sieg bei der 25. DTH Open in Erfüllung

Katharina Lehnert – mit 17 hat sie noch Tennisträume

Topfit, bildhübsch und in bester Laune präsentierte sie sich schon beim Turnierstart – auch am Finaltag war Katharina Lehnert einfach nicht zu toppen. Und mit 17 Jahren darf man auch noch träumen. Der ganz große Tennistraum von Katharina heißt sicher Wimbledon, einen kleinen erfüllte sie sich gestern schon mal mit ihrem Sieg bei der 25. DTH Open. Hier beherrschte die Braunschweigerin ihre Konkurrentinnen nach Belieben und zog ohne Satzverlust ins Endspiel ein. Die Nummer 31 der deutschen Rangliste – im Vorjahr verlor sie im Halbfinale gegen die spätere Siegerin Franziska König – musste erst im Finale mächtig kämpfen. Doch auch da setzte sie sich in zwei Sätzen durch. Mit 7:5, 6:4 hielt Lehnert die routinierte und 14 Jahre ältere Manon Kruse (RC Hamm) auf Distanz. So muss Kruse weiter auf ihren zweiten DTH-Erfolg warten. 2006 landete sie den bislang einzigen Coup, 2004 und 2008 ging die Nummer 41 der aktuellen DTB-Rangliste wie auch in diesem Jahr im Finale als Verliererin vom Platz. Das Halbfinale überstand Kruse kampflos. Die an Nummer eins gesetzte Anna Klasen (Gifhorn) musste verletzungsbedingt passen. Lehnert ließ der Kölnerin Alina Wessel (6:2, 6:2) keine Chance.

veröffentlicht am 31.07.2011 um 19:37 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:37 Uhr

Klaus Frye

Autor

Sportreporter zur Autorenseite

Vor voll besetzter Tribüne bot zum Abschluss der drei spannenden Turniertage auch das Herrenfinale Tennis auf hohem Niveau. In den letzten beiden Jahren ging Christopher Koderisch (TC BW Halle) leer aus. Diesmal präsentierte er sich nach seinen beiden Turniererfolgen, die er 2004 und 2008 landen konnte, zum dritten Mal in Höchstform. Die war im Finale auch erforderlich. Denn das Westfalen-Duell gegen Florian Lemke (TC BW Soest) stand lange Zeit auf des Messers Schneide. Den ersten Satz entschied Koderisch mit 7:6 für sich. Im zweiten Satz drohte die Partie zu kippen, als Lemke mit 4:2 in Führung ging. Doch die Talfahrt des 27-Jährigen hielt nicht lange an. Koderisch fand schnell zurück ins Spiel. Er erhöhte den Druck, gewann vier Spiele in Folge und machte so seinen dritten Triumph an der Weser perfekt. Im Halbfinale gewann er gegen Daniel Höppner (Braunschweiger THC) mit 6:2, 6:1. Lemke fertigte Friedrich Klasen (TC GW Gifhorn) mit 6:1, 6:1 ab.

Zum dritten Mal ganz oben auf dem Siegertreppchen bei den DTH Open – Christopher Koderisch vom TC BW Halle.

Fotos (3): nls



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