weather-image
16°
Wasserball: Niederlage zum Oberliga-Start / Aufsteiger Hameln verspielt Drei-Tore-Führung

Kalte Dusche für den HSV

HAMELN. Kalte Dusche für die Hamelner Wasserballer zum Oberliga-Start: Erst fiel das erste Saisonspiel gegen die SpVg Laatzen II aufgrund einer Krankheitswelle ins Wasser, dann gab der Aufsteiger bei seiner Heimpremiere gegen Neptun Cuxhaven den schon fast sicher geglaubten Sieg aus der Hand.

veröffentlicht am 12.12.2017 um 15:38 Uhr

Gingen am ersten Oberliga-Spieltag leer aus: Die Wasserballer des Hamelner Schwimmvereins. Foto: nls
aro

Autor

Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Kein Wunder, dass Hamelns Coach Steffen Knippertz nach der 12:16-Niederlage maßlos enttäuscht war: „Dieses Spiel hätten wir gewinnen müssen. Wir haben im dritten Viertel bereits mit 10:7 geführt und verspielen die Drei-Tore-Führung noch. Und das gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt“, ärgerte sich der HSV-Coach über die „völlig unnötige Niederlage, die uns wichtige Punkte gekostet hat“. Und die könnten dem HSV am Saisonende fehlen, denn der Aufsteiger zählt zu den Abstiegskandidaten. „Das war leichtsinnig von uns. Offenbar haben sich meine jungen Spieler bei der klaren Führung schon zu sicher gefühlt. Statt den Vorsprung zu verwalten und auch mal auf Zeit zu spielen, haben wir weiter Hurra-Wasserball gespielt und uns dumme Konter-Tore eingefangen“, war Knippertz sauer. Auch weil die Niederlage am Ende mit 12:16 seiner Meinung nach etwas zu hoch ausfiel. „Man hat gemerkt, dass uns heute mit Daniel Funk ein erfahrener Spieler gefehlt hat, der aufgrund einer Schulterverletzung wohl länger ausfallen wird“, so Knippertz. Sein Comeback ist noch ungewiss, weil Funk möglicherweise noch operiert werden muss. Ein Extralob von seinem Trainer bekam Neuzugang Marlon Breukel, der mit sieben Treffern der Toptorschütze des HSV war. Außerdem trafen Robert Rose (3) und Niklas Renner (2).

Marlon Breukel Foto: nls
  • Marlon Breukel Foto: nls

Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Mehr Artikel zum Thema
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare