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Kabinengeflüster vom 18. August 2012

Wenn heute der Startschuss für den 25. Stadtgalerie-Lauf fällt, dürfte Silke Optekamp vom PSV Grün-Weiß Kassel die absolute Top-Favoritin sein. „Mit einer persönlichen Bestzeit von 2:37,17 Stunden war sie 2011 immerhin die viertschnellste Marathonläuferin Deutschlands. Über 10 Kilometer ist sie schon eine Zeit unter 35 Minuten gelaufen“, sagt Mitorganisator Philip Priebe. Damit würde sie heute beim Stadtlauf sicherlich nicht nur nahezu alle Männer in Schach halten, sondern auch den Streckenrekord von Cornelia Schwennen (35:17 Minuten) knacken. Ein Video und Bilder vom Stadtgalerie-Lauf gibt es voraussichtlich ab Sonntagabend auf dewezet.de.

veröffentlicht am 18.08.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 20:41 Uhr

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Per Email meldete sich Emmerthals Torjäger Michael Jermakowicz bei der Sportredaktion, um das Tor-Rätsel zu lösen. Das 1:1 gegen Afferde habe nicht TSG-Kapitän Murat Bendes gemacht, wie im elektronischen Spielbericht angegeben, sondern er: „Möchte von Murat mal so ein Kopfballtor sehen“, so Jermakowicz. Und das 1:2 für Emmerthal hat auch nicht Manuel Capobianco geschossen, sondern Cayan Altuntas. Offenbar hat Schiedsrichter Erol Ayri ein anderes Spiel gesehen.

Der Bann für dieses Jahr ist gebrochen. „In den vergangenen Jahren hatten wir immer einige Starter bei den diversen Rennen auf der Ironman-Distanz. „Nun ist Thorsten Wehrhahn für dieses Jahr unser Erster“, sagt Peter Neugebauer, Triathlon-Abteilungsleiter beim ESV Eintracht Hameln. Sein Athlet war in Kopenhagen dabei. In der Ostsee-Strandlagune standen 3,8 Kilometer Schwimmen an. Und beim Radkurs durch die Stadt und die Weiten Seelands ging es auf für Dänemark gigantische 72 Höhenmeter hinauf. Für Wehrhahn kein Problem. Auch den abschließenden Marathon vorbei an allen Sehenswürdigkeiten der dänischen Hauptstadt brachte er schnell hinter sich. Nach 11:15:12 Stunden kam er unter den 1370 Finishern als 664. im Ziel an.

Nach wochenlangem Hin und Her ist der Wechsel nun endlich perfekt. Bad Münders Billard-Ass Bastian Sikora spielt in der neuen Saison für den Oberligisten BC United Pool in Gütersloh. Sein Ziel: Aufstieg in die 3. Liga. Nach einer durchwachsenen Saison in Bad Münder hat „Psycho“ – diesen Spitznamen hat Sikora seinen Kumpels und seinem Tunnelblick beim Billard zu verdanken – „aus Motivationsgründen eine neue sportliche Herausforderung gesucht“. Trainieren wird „Basti-Fantasti“, auch diesen Spitznamen haben ihm seine Kumpels verpasst, weiter in Bad Münder. Nur zu den Spieltagen wird er in die westfälische Billard-Hochburg reisen. Das nächste Highlight sind für ihn die Pinneberg-Open. Dort spielen Ende August „mehrere amtierende Europa- sowie ein mehrfacher Weltmeister unter anderen um insgesamt 7000 Euro Preisgeld“, so Sikora. „Das Viertelfinale wäre ein super Ergebnis.“

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  • Bianca Glinke
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  • Sparkassen-Chef Friedrich-Wilhelm Kaup überreicht Kreisfußball-Boss Andreas Wittrock (links) die Freikarten. Foto: pr.
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Vor zwei Jahren wechselte Scott Millard von Tünderns Junioren zum Traditionsklub Arminia Bielefeld, jetzt kehrt „Scotti“ wieder zurück. Allerdings nicht zu den Schwalben, sondern zur SG Hameln 74. Was kaum einer weiß: Als sich der junge Fußballer vor etwa einem Jahr bei einem Jugendturnier in Holland einen Leberriss zuzog, bekam er im Krankenhaus prominenten Besuch: Hollands Ex-Nationalspieler Marc Overmars besuchte „Scotti“ am Krankenbett, wünschte gute Besserung und schenkte ihm ein Trikot vom FC Barcelona, für den er viele Jahre spielte.

Pech hatte Rohdens Armbrust-Schützin Bianca Glinke. Die 16-Jährige löste in Ingolstadt das Ticket für die Junioren-WM nicht. Bitter: In den vergangenen Jahren hätte ihr der 6. Platz gereicht, diesmal qualifizierten sich nur die Top 3 (egal, ob männlich oder weiblich). Ein kleiner Trost. Im September ist die junge Schützin bei der DM in München dabei – ihr Bruder Tobias und Kai-Viktoria Schirmag übrigens auch, wie Rohdens Jugendleiter Uwe Hoff mitteilte.

1000 Fußball-Fans, die im Moment noch gar nichts von ihrem Glück wissen, haben die Chance, beim Junioren-Länderspiel im Hamelner Weserbergland-Stadion dabei zu sein. Spendiert werden die Freikarten von der Sparkasse Weserbergland, deren Chef Friedrich-Wilhelm Kaup 1000 Tickets an Kreisfußball-Boss Andreas Wittrock übergab. Wer die Talente von morgen live sehen will, sollte sich Mittwoch, dem 12. September, dick im Kalender anstreichen: Um 14.45 Uhr wird die Partie Deutschland gegen die Niederlande angepfiffen. Und am Freitag, 16 Uhr, treffen die Niederlande auf Israel. Tickets gibt es in allen Geschäftsstellen der Sparkasse Weserbergland. Der Tribünensitzplatz kostet 5 Euro, ein Stehplatz sogar nur 1 Euro.

Hinweis: Bunte Geschichten und Bilder aus der heimischen Sportzene bitte per Email an sport@dewezet.de. Stichwort: Kabinengeflüster. aro/mha

Geflüster Kabinen-

Bad Münders Billard-Ass Bastian Sikora hat eine neue Herausforderung gesucht und gefunden.

Foto: haje



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