weather-image
22°

Kabinengeflüster

War die Schlammschlacht im Zittauer Gebirge war für Hamelns Triathletinnen Petra Majewski und Sabine Haessler erfolgreich? Warum spendiert Börrys "Bub" Andreas Meissner den Bisperoder Kreisligakickern ein Fässchen Bier? Und warum hat Frank Ilge höllische Schmerzen?   

veröffentlicht am 15.08.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 21:21 Uhr

270_008_5754547_sp876_1508_1sp.jpg

Die Schlammschlacht im Zittauer Gebirge war für Hamelns Triathletinnen Petra Majewski und Sabine Haessler erfolgreich. Bei der Deutschen Cross-Meisterschaft holte Majewski in ihrer Altersklasse (50 bis 54 Jahre) Gold und Haessler Bronze (AK 35-39). Geschwommen wurde im Olbersdorfer See (Wassertemperatur: 21,7 Grad) ohne Neoprenanzug. Richtig gefordert wurde das ESV-Duo beim anschließenden Mountainbiken. Es musste eine 36 Kilometer lange, teilweise sehr matschige Strecke („Es hatte kurz vor dem Start noch geregnet“) mit knapp 1200 Höhenmetern durch das Zittauer Gebirge bewältigt werden. Nach dem abschließende 9-Kilometer-Cross-Lauf rund um den Olbersdorfer See erreichten Majewski und Haessler nach 4 Stunden und 12 bzw. 13 Minuten fast zeitgleich das Ziel. Beide waren erschöpft – aber glücklich.

Ein Mann, ein Wort. Börrys „Bub“ Andreas Meissner löste sein Versprechen ein und spendierte den Kreisligakickern des TSV Bis- perode ein 30-Liter-Fass Bier. „Als kleines Dankeschön, dass die Bisperoder uns am letzten Spieltag der vergangenen Kreisliga-Saison mit ihrem Sieg in Klein Berkel vor dem drohenden Abstieg gerettet haben“, sagte Meissner. Den Deal hatte „Andy“, der sich auf bisperode-fussball.de per Videobotschaft bedankte, mit seinem Kumpel Thilo Becker beim Fanklub-Turnier ausgeheckt.

Autsch, das tat weh! Der Sturz mit dem Fahrrad hatte für Frank Illge schmerzhafte Folgen. Der Ex-Trainer und -spieler von Preußen Hameln 07 zog sich einen Rippenbruch zu. „Schlimme Sache“, musste er seinen Fußballern des TuS WE Lügde mitteilen. „Vor allem, wenn ich mal husten muss, tut es höllisch weh.“ Und auch das Schlafen war im Sitzen deutlich schmerzfreier als im Liegen. Deshalb mussten die „Eichen“ aus der Osterräderstadt fast drei Wochen ohne ihren Coach trainieren. „Das lief aber ganz gut“, stellte Illge fest, schließlich überstand seine Mannschaft die erste Kreis-Pokalrunde im Lipperland mit einem 2:0-Sieg gegen Brakelsiek unbeschadet.aro/kf

270_008_5754542_sp987_1508_1sp_1_.jpg
  • Frank Ilge
270_008_5754511_sp102_1508_3sp.jpg
  • Gold und Bronze gab es für Petra Majewski und Sabine Haessler.

 

Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Mehr Artikel zum Thema
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare