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Beachtennis: DTH-Quartett triumphiert am Steinhuder Meer

Jetzt träumen sie von Aruba

HAMELN. Bei den Beachtennis Open am Steinhuder Meer landete das Team des DT Hameln einen souveränen Sieg. Im Sand hatte das Mixed-Quartett mit Marcel Baenisch, Felix Giesberts, Marina Burre und Jana Haas einen Riesenspaß, dominierte ungeschlagen und träumt nun vom größten Turnier der Welt auf Aruba.

veröffentlicht am 07.08.2018 um 16:49 Uhr

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Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite
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Wer Tennis spielt, denkt beim Thema Sand in erster Linie wohl an die traditionelle rote Asche auf den Plätzen. Doch der im Sommer oft staubige Untergrund war vielleicht früher einmal das Nonplusultra in der warmen Jahreszeit, heute geht der „weiße Sport“ mit Wettkämpfen am Strand völlig neue Wege. Und dort entwickelt sich Spiel, Satz und Sieg immer mehr zum Megatrend für die Cracks in aller Welt. Ein Riesenspaß auch für Marcel Baenisch, Felix Giesberts, Marina Burre und Jana Haas. Das Mixed-Quartett des DT Hameln hat schon reichlich Erfahrungen an der „Playa“ gesammelt und stellte seine Klasse nun auch mit dem souveränen Triumph bei den Beach Open (zwölf Vereinsteams am Start) am Steinhuder Meer unter Beweis.

Und das mit einer überaus bemerkenswerten Bilanz von 24:0 Sätzen. Weißer kann eine Weste nicht mehr sein. Aber Tennis auf Sand – wie funktioniert das denn? „Das ist eine Mischung aus Tennis, Beachvolleyball und Badminton. Es gelten aber weitestgehend die gängigen Tennisregeln“, klärt Marcel Baenisch auf.

Kleiner ist dafür das Racket, der sogenannte Paddleschläger. Gespielt wird zudem mit dem orangefarbenen Methodikball über das 1,70 m hohe Netz. Wichtige Voraussetzungen für die erfolgreiche Hatz im Beachvolleyball-Feld sind neben einer sicheren Hand vor allem eine gute Beinarbeit, Kondition und Koordination sowie ein gewisses Potenzial an akrobatischen Fähigkeiten. Punkte gibt es, wenn der Ball den Boden berührt oder ins Aus geht. Der Erfolg in Steinhude war allerdings nicht das erste sportliche Ausrufzeichen in der noch relativ jungen Vita der Hamelner Sandspezialisten. Im Vorjahr wurden Burre, Haas, Baenisch und Giesberts sogar schon Dritte bei der deutschen Teammeisterschaft. Und wie das eben so ist, werden am Strand auch große Träume geboren. Gilt auch für die DTH-Crew. „Wir wollen im nächsten Jahr am größten Turnier der Welt auf Aruba in der Karibik teilnehmen“, blickt Baenisch voraus.



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