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Reiten: Widera dominiert im Kampf um die Kreismeister-Schärpe / Franziska Engelmohr verteidigt Dressurtitel

Jessica und „Cosima“ – ein starkes Duo

HAMELN. Nichts läuft ohne die Springreiter und -reiterinnen aus Nienstedt, wenn um den Kreismeistertitel geritten wird. Zweimal in Folge hatte Jan Pieper die blau-weiß-rote Siegerschärpe mit an den Deister genommen, doch aus dem erhofften Triple wurde auf der Reitanlage am Hamelner Tönebönteich nichts.

veröffentlicht am 04.09.2017 um 15:33 Uhr

Impressionen von der Kreismeisterschaft der Spring- und Dressurreiter im Rahmen der „Hamelner Herbst Classics 2017“. Fotos (5): haje
Klaus Frye

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Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite
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Gleich drei Damen aus seinem Verein hatten dem Routinier und „Varus“ den Kampf angesagt.

Und mit Jessica Widera und Alena Hüttner machten ihm dann auch zwei Amazonen einen Strich durch die Rechnung. Jessica Widera und „Cosima“ glänzten vor allem bei der zweiten Wertungsprüfung und hatte in der Endabrechnung (60,00 Punkte) deutlich die Nase vorn. Punktgenaues Anreiten auf die Hindernisse und beste Feinabstimmung, das Duo aus dem Verein Nienstedter Reiter zeigte einfach Klasse. Da war der Kampf um Silber deutlich spannender. Alena Hüttner und „Quadrat“ reichten letztlich eine „Millimeter-Entscheidung“ (57,10), um Vorjahressieger Pieper (57,00) auf den Bronzeplatz zu verweisen. Luisa Marie Wolf und „Carlos“ komplettierten den Nienstedter Vierfach-Erfolg.

Bei der Dressurprüfung dominierten wie im Vorjahr Franziska Engelmohr und „Confienca“ (63,00) vom Reiterverein Bisperode. Mit Wiebke Timmermann und „Penelope“ (57,00), Christin Reese (47,00) und „Inverness“ sowie Jasmin Carolin Hoppe (46,00) und „Ostpreuße“ folgten drei Reiterinnen des RV Bad Pyrmont auf den Plätzen. Doch bei den Spezialistinnen auf dem Dressurviereck ließ die genaue Platzierung lange auf sich warten. „Irren ist menschlich“ hieß es beim Kampfgericht, das sich total verrechnete. Und so hatte sich Christin Reese schon mit Tränen in den Augen auf den Rückweg in die Kurstadt gemacht, ehe sie sich dann doch noch mit Verzögerung über die Bronzemedaille freuen durfte.

Durchweg fröhliche Gesichter waren bei der Siegerehrung des Junior-Cups zu sehen. Vor allem bei Mia Siever vom Reiterverein Emmerthal, denn die bekam neben der Goldmedaille für ihre tadellose Dressurleistung auch noch Silber in der Springprüfung umgehängt.

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