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Sprint-Silber und Bronze mit der LGW-Staffel / Patrick Scherfose Zweiter über 110 Meter Hürden

Jana Loock – die Nummer zwei im Norden

Göttingen. Mit zwei Silber- und einer Bronzemedaille kehrten die Leichtathleten der LG Weserbergland von der Norddeutschen Meisterschaft aus Göttingen zurück.

veröffentlicht am 21.06.2015 um 18:21 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:53 Uhr

Zweimal auf dem Treppchen hat Jana Loock schon am ersten Tag gestanden. Ihre Erkältung hatte sie noch rechtzeitig in Griff bekommen und konnte auf der 100-Meter-Geraden im Jahn-Stadion schnelle Fahrt vorlegen. Vor- und Zwischenlauf gewann sie, im Finale konnte nur die Bremerin Sandra Dinkeldein (11,84) Loocks 11,88 Sekunden minimal toppen. Loock blieb damit lediglich eine Hundertstelsekunde über ihrer Saisonbestmarke.

Auch Nina Giebel hatte es bis ins Finale geschafft und wurde in 12,49 Sekunden Achte. Gemeinsam mit Sophie Zielonka und der noch angeschlagenen Isabell Hartmann ging es zum Ende des ersten Tages auf die 4x100-Meter-Runde. Dass Werder Bremen (46,85) vorn liegen würde, hatte Coach Werner Scharf befürchtet. Aber auch das Quartett des SCC Berlin (47,34) schob sich noch vor die Weserbergländerinnen.

Im 200-Meter-Sprint startete Loock mit dem Vorlaufsieg in 25,06 Sekunden in den zweiten Tag, aber mit 24,72 Sekunden verpasste sie als Vierte im Endlauf knapp die Medaille. Mara Zielonka blieb im Weitsprung 13 Zentimeter unter ihrer persönlichen Bestmarke und wurde mit 5,64 Metern Sechste.

Kaum zufrieden war Patrick Scherfose mit seinem ersten Einsatz. Nach 11,30 Sekunden war im 100-Meter-Zwischenlauf Schluss. Es folgten zwei undankbare vierte Plätze beim Kugelstoß (13,94) und Diskuswurf (41,24). Doch am Ende holte Scherfose dann doch noch eine Medaille: Statt Gold gab es für Scherfose, der über die 110 Meter Hürden eigentlich Meister werden wollte, aber „nur“ Silber. Mit 14,61 Sekunden musste sich Scherfose (14,61) dem Rostocker Richard Bienasch (14,39) geschlagen geben.

In der U-18-Klasse kam Lennart Granzow (LGW) im Weitsprung mit 6,47 Metern auf Rang sechs und toppte dabei seine Saisonbestmarke um 20 Zentimeter. Über 110 Hürden wurde Granzow in 15,46 Sekunden Sechster, im Kugelstoß

(12,89) Siebter und beim Diskuswurf (29,66) Zwölfter. „Ich habe das Gefühl, dass Lennart noch ein bisschen der Zehnkampf in den Knochen steckt, obwohl er eigentlich genug Zeit hatte, sich zu regenerieren“, so Trainer Uwe Beerberg.

Den Sprung ins 200-Meter-Finale der U18 hat Luna Bulmahn (LGW) im 200-Meter-Rennen geschafft. Doch ihre 26,07 Sekunden aus dem Vorlauf konnte sie nicht wiederholen und wurde in 26,23 Sekunden Sechste.

Weitere Ergebnisse: Männer, 100 m, Vorlauf: Christoph Bruns 11,56, Sven Lange 11,58; Frauen, 100 m, Zwischenlauf: Sophie Zielonka 12,95; Vorlauf: Doreen Dehne (alle LGW) 13,14; 200 m, Vorlauf: Zielonka 26,50 mha/aro



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