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Halvestorfer Torben Harms bereitet sich an der Förde auf die Junioren-WM in Ungarn vor

Im schnellen Laser zur Kieler Woche

Halvestorf. Mit seinem Boot ist Torben Harms immer hart am Wind. Und das, obwohl er zu Hause in Halvestorf nicht „einen Zentimeter, geschweige denn eine Handbreit Wasser unter dem Kiel hat“. So muss er mit seinem schnellen Laser 4.7 – einer Junioren-Variante der olympischen Bootsklasse – zum Training einige Kilometer Anfahrt auf sich nehmen. Auf dem Schiedersee bei Lügde, wo ihn schon vor zehn Jahren Wind, Wasser und das Segeln zum ersten Mal begeisterten, lässt er seine Einhand-Jolle immer noch oft zu Wasser.

veröffentlicht am 30.05.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 15:41 Uhr

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Doch die Reviere für den 16-jährigen Schüler des Hamelner Schiller-Gymnasiums sind längst größer und vor allem internationaler geworden. Denn das junge Talent des Segelclubs Hameln zählt längst zu den besten Nachwuchsseglern Niedersachsens und zum Junior-Team Deutschland. Da vergeht kaum ein Wochenende, an dem das Segeln im Mittelpunkt steht. Die Saison begann bereits früh in Italien, wo sich Torben Harms mit dem Team Niedersachsen am Gardasee auf die neue Saison vorbereitete. Hier hat der junge Halvestorfer mal wieder alle Windverhältnisse kennengelernt: „Das war typisch Gardasee. Das ist nie ein Test unter normalen Bedingungen. Der Wind kann hier im Minutentakt wechseln.“

Was folgte, waren bereits zahlreiche kleinere Regatten, so auch Ende April die Nordmeisterschaft auf dem Dümmer. Für die als Siegertrophäe ausgelobte „Kupferne Rohrdommel“ reichte es gegen die starke Konkurrenz aus Norddeutschland zwar noch nicht, doch als bester U 17-Junior segelte er in der Gesamtwertung immerhin auf Platz vier. Zwei Highlights der Saison fiebert Hamelns Segeltalent noch entgegen. Der „Kieler Woche“ und der Junioren-WM, die im Juli am Balaton in Ungarn stattfindet.

Für seinen Auftritt auf der Kieler Förde bereitet sich Torben Harms akribisch vor, denn bei der größten Segelveranstaltung der Welt, die vom 22. bis 30. Juni die Weltklasse aller Bootsklassen lockt, will er der Konkurrenz nicht hinterhersegeln. Sein Ziel in Kiel hat er fest im Blick: „Da gehen in meiner Klasse ungefähr 230 Segler aus aller Welt an den Start. Wenn ich mich am Ende im ersten Drittel platzieren kann, dann wäre das ein gutes Ergebnis.“

In Kiel wird er sich zwar voll auf seine Regatten konzentrieren, aber auch mal den Großen der Szene auf die Segel schauen. Vor allem Simon Grotelüschen, denn der Gesamtweltcup-Zweite der letzten Saison hat es für Torben Harms „einfach drauf“ und ist für ihn einer der besten deutschen Segler.

Auf kräftigen Wind von Luv und Lee setzt das Halvestorfer Segeltalent Torben Harms nicht nur bei der Kieler Woche.

pr



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