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Hamelner Drachen wollen bei der DM in Duisburg vorne mitpaddeln / Generalprobe ging schief

Im Rhythmus der Trommel auf das Treppchen?

Kanusport. Paddeln im Takt – das ist der Rhythmus, wo jeder mit muss. Alle für einen und einer für alle – aber alle in einem Boot. Immer, wenn die Trommel ruft, legen sich die „Hameln Drachen“ des Kanuklubs kräftig ins Zeug. Denn nur Spaß haben war gestern, heute kommt auch noch Ernst dazu. Die überwiegend sportlichen Quereinsteiger hat der Ehrgeiz gepackt, jetzt wird die Messlatte immer höher gesetzt. Und es gibt Ziele, große Ziele. Schon am Wochenende wollen die Drachen bei der DM in Duisburg auf dem Siegertreppchen im Mixed-Wettbewerb stehen. Damit der Traum auch in Erfüllung geht, hat die neu formierte Crew um Trainer Stephan Wollborn unzählige Trainingskilometer auf der Weser absolviert. Dreimal die Woche klatschten die Paddel nur so in die Fluten, wurde zudem Kraft und Kondition gebolzt. Glaubt man dem alten Sprichwort, dass einer verpatzten Generalprobe meist eine gelungene Premiere folgt, scheinen die Hamelner Sterne günstig für Duisburg zu stehen. „Das soll kein Maßstab für unsere derzeit gute Form sein“, bilanzierte Technik-Trainer Dieter Berg nach der verhältnismäßig spärlichen Ausbeute in Schwerin. Dort reichte es gegen die besten Mannschaften aus Ostdeutschland nur zu den Plätzen 22 und 24 über 250 bzw. 1000 Meter. Mit ein bisschen Glück wäre aber auch schon in Schwerin mehr drin gewesen. So fehlten den Drachen im entscheidenden Qualifizierungslauf nur 22 Hundertstel zum Einzug ins Halbfinale. Bei der DM will die 24-köpfige Crew mit Cornelia Meyer-Burgdorff, Jan Heidotting, Stephan Wollborn, Steuermann Marco Möschter sowie René Lott, Sarah Spätlich, Julia Nolte, Tanja Bojic, Michael Vogel, Udo Pabst, Manfred Heidotting, Maximilan Berg, Mario Zlobinski. Frank Eikmeier, Michaela Wollborn, Sabine Sander-Christ, Julia Retkowski, Dieter Berg, Lars Trant, Thomas Meyer-Burgdorff, Andreas Cyrclaff, Nora Kriegel und Kerstin Blasey von Beginn an voll angreifen. Den Takt dazu wird Trommlerin Ulrike Schimunel angeben. „Das wird auch nötig sein, wollen wir gegen die haushohen Favoriten aus Duisburg einigermaßen mithalten können“, so Trainer Wollborn. Schon beim einleitenden 200-m-Rennen wollen die Hamelner schnell den richtigen Rhythmus finden. Über 2000 m sind dann vor allem Kondition und Durchhaltevermögen gefragt. Auf der Langstrecke gibt es kein Bord-an-Bord-Rennen, da in 15-Sekunden-Abständen gestartet wird. Den Abschluss bildet am zweiten Tag das Kräftemessen auf der 500-m-Distanz. „Zünglein an der Waage sind hier die noch vorhandenen Kräftereserven und die mentale Stärke, die davon abhängt, wie gut oder schlecht die Rennen am Vortag verlaufen sind“, glaubt Teamchefin Cornelia Meyer-Burgdorff.

veröffentlicht am 30.08.2010 um 18:53 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 10:21 Uhr

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Gut vorbereitet fahren die „Hameln Drachen“ vom Kanuklub am Wochenende zu den deutschen Meisterschaften nach Duisburg.

Foto: rhs



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