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Patrick Scherfose hat Titel im 110-Meter-Hürdensprint im Visier

„Ich will Meister werden“

Hameln. Eine Hiobsbotschaft nach der anderen musste Trainer Werner Scharf im Vorfeld der norddeutschen Meisterschaft in Göttingen verkraften.

veröffentlicht am 20.06.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:53 Uhr

Isabell Garling ist auf Hawaii, Isabell Hartmann verletzt und Jana Loock erkältet. Die 4x100- Meter-Staffel der LG Weserbergland drohte sogar zu platzten. Doch da Loock dennoch sprinten will – auch über 100 und 200 Meter ist sie in den Einzelrennen aussichtsreich – kann Scharf dennoch auf eine Staffel-Medaille hoffen. Nina Giebel, Sophie Zielonka und Doreen Dehne oder Julia Reichert wären die weitere Kandidatinnen. „Nur am Quartett von Werder Bremen werden wir nicht vorbeikommen. Die haben drei, die schon unter zwölf Sekunden gelaufen sind“, meint Scharf. Auch im Männer-Quartett fällt mit Richard von Behr einer der Besten aus. Vierfach dabei ist Patrick Scherfose (LGW). Eine Woche vor dem Zehnkampf-Meeting in Ratingen sind 100 Meter, der 110-Meter-Hürden-Sprint sowie Kugelstoß und Diskuswurf die Generalproben. „Hauptsache die Leistungen stimmen. Die Platzierungen sind mir egal – nur über die Hürden nicht. Da will ich Meister werden“, so Scherfoses Ziel. Titel werden auch an die U-18-Athleten vergeben. LGW-Trumpf Merle Homeier fehlt aber. Sie muss beim Meeting in Schweinfurt ihrer U-18-WM-Norm im Weitsprung hinterherjagen.

In Göttingen fallen somit Luna Bulmahn (200 m) und Lennart Granzow die Favoritenrollen zu. Granzow will im Jahnstadion erst den Weitsprung und am zweiten Tag die 110 Meter rocken. Und weil es der Zeitplan gut mit ihm meinte, kann er flugs nach Hannover eilen und dort beim AC/DC-Konzert weiter rocken. mha



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